9 schnelle Wege, um deine Conversion-Rate zu optimieren!

conversion rate optimieren

Bist du mit der Conversion auf deiner Website zufrieden, oder hast du das Gefühl, dass sich noch mehr Potenzial darin verbirgt? Um dies herauszufinden reicht es nicht aus, nur auf dein Bauchgefühl zu vertrauen, sondern es ist notwendig, Tests durchzuführen, die dir sagen, wo du gerade stehst und was du wie besser machen kannst. Dafür musst du kein großer Marktforscher sein, aber es ist notwendig, dich an einige Punkte zu halten, um valide Ergebnisse zu erzielen, mit denen du letztendlich vernünftig arbeiten kannst.

  1. Lern die Auswirkungen schlechter Daten zu verstehen:

Wenn du dich dafür entschieden hast, deine Conversion-Rate zu testen, solltest du dich nicht mit den erstbesten Ergebnissen zufrieden geben.

Denn es gibt nichts Schlimmeres, als dass du deine weiteren Aktivitäten auf eine schlechte Datenbasis aufbaust. Auch wenn du das Gefühl hast, in deiner Testphase Zeit und Geld zu verschwenden, wirst du sehen, dass diese Investitionen im Nachhinein betrachtet jeden Cent wert waren.

  1. Bau dir eine kontrollierbare Testumgebung auf:

Um vertrauenswürdige Ergebnisse zu erzielen, ist es notwendig, dich im Vorfeld auf die Tests vorzubereiten. Es macht keinen Sinn, einen überstürzten Test anzusetzen, bei dem du zwar Ergebnisse erzielst, aber nicht die Einflüsse aus der Umwelt bewerten kannst. Ziel jedes Tests sollte es sein, das Testelement so gut wie möglich von Einflüssen zu isolieren, um dadurch ein valides Ergebnis zu erzielen. Versuch daher eine kontrollierbare Testumgebung aufzubauen und externe Einflüsse so gut wie möglich auszuschließen. Möchtest du in deiner Testphase zwei Möglichkeiten miteinander vergleichen, ist es notwendig, dass beiden die gleiche Testumgebung zur Verfügung steht.

  1. Nutze die richtige Testgröße:

Es ist nicht immer leicht, die richtige Testgröße für deine Conversion-Rate-Überprüfung herauszufinden. Da die richtige Größe stark von der Art des Tests und auch der Größe deines Business abhängt, gibt es hier keine eindeutige Formel. Doch im Allgemeinen werden die Ergebnisse aus einer größeren Testgruppe als besser bewertet und es lässt sich daraus schließen, dass sich diese Ergebnisse auf eine größere Zielgruppe umlegen lassen. Ist die Testgröße zu klein, bauen die Ergebnisse zu stark auf individuellen Meinungen auf und es ist nicht klar, ob sie auch auf eine größere Zielgruppe zutreffen.

  1. Such schnelle Veränderungen und reagiere darauf:

Ziel deines Tests ist natürlich die Optimierung deiner Website. Eine gute Möglichkeit, um dies zu erreichen ist es, wenn du in deinem Test bereits mehrere Optionen gegenüberstellst und diese in einen direkten Vergleich setzt. Bist du dir zum Beispiel mit dem Aufbau eines bestimmten Elements in deinem Webauftritt unsicher, dann schick verschiedene Umsetzungsvarianten ins Rennen und lass deine Testpersonen über die beste Umsetzung abstimmen. Der Vorteil daran ist, dass du nach dem Test schnell in der Lage bist, deine Seite zu optimieren, indem du das bestgewählte Ergebnis online stellst oder aus den bestbewährtesten Elementen eine neue, optimierte Variante zusammenstellst.

  1. Vernachlässige nicht den Einfluss von aktuellen Ereignissen:

Führst du einen Test durch und wiederholst du denselben Test zwei Monate später, kann es sein, dass du trotz einer kontrollierbaren Testumgebung komplett andere Ergebnisse erzielst. Dies hat vor allem mit den Veränderungen im täglichen Leben zu tun, die du nicht beeinflussen kannst. Es sind Veränderungen, die alle Menschen über die Medien erfahren und aus denen heraus sie anderes reagieren als zuvor. Befindest du dich in einer Testphase ist es daher wichtig, deine Sensoren auszufahren und dich mit den aktuellen Weltgeschehnissen auseinanderzusetzen. Hast du das Gefühl, dass ein Ereignis die Ergebnisse deines Tests beeinflusst, solltest du den Test in einer ruhigeren Phase nochmals wiederholen.

  1. Vermeide technische Einflüsse:

Da sich dein Business in der virtuellen Welt abspielt, bist du in deinem gesamten Handeln und auch beim Testen von einer funktionierenden Technik abhängig. Es ist daher notwendig, dass deine Testphase die gleichen Voraussetzungen mit sich bringt, wie auch deine finale Website. Verwendest du in deiner Testphase andere Tools, die eine Auswirkung auf deine Performance haben, wie zum Beispiel deine Seite langsamer laufen lassen, kann dies einen großen Einfluss auf das finale Testergebnis haben.

  1. Wähl deine Testpersonen richtig aus:

Bei der Auswahl deiner Testpersonen ist es wichtig, eine gesunde Mischung aus eingefleischten Fans und neutralen Besuchern deiner Website zu finden. Besteht hier kein ausgeglichenes Verhältnis, besteht die Gefahr, dass du deine Website nur nach den Ergebnissen einer bestimmten Käufergruppe optimierst, mit denen andere Besucher, wie zum Beispiel Erstbesucher, komplett überfordert sind.

  1. Sei dir über die Ergebnisse von Phasen-Tests bewusst:

Führst du deinen Test in mehreren Phasen durch und testest du einzelne Segmente deiner Website, ist es wichtig, dass du es letztendlich schaffst, die einzelnen Ergebnisse zu einem großen Ganzen zusammenzufügen. Der Vorteil von Phasen-Tests besteht darin, dass du deine Website Schritt für Schritt optimieren kannst. Der Nachteil ist allerdings, dass es nicht immer einfach ist, die Abhängigkeiten der einzelnen Veränderungen und Elemente zu verstehen.

  1. Lern deine Kunden zu segmentieren:

Jeder Kunde ist natürlich anders. Dennoch haben bestimmte Kunden Gemeinsamkeiten und genau auf diese musst du aufbauen. Versuch Kundenavatare aufzubauen, die einen bestimmten Kunden beschreiben und ordne all deine Kunden einem Kundenavatar zu. Durch die vielen Gemeinsamkeiten der Gruppe besteht die Chance, dass Antworten von einer Person aus einem Kundenavatar auch auf die anderen Personen aus dem gleichen Avatar zutreffen und du mit einer kleineren Testgruppe ausreichend gute Ergebnisse erzielen kannst.

Diese Tipps können dich dabei unterstützen, das Maximum aus deinen Tests herauszuholen. Wie du siehst, ist nicht nur das Testelement selbst, sondern vor allem auch die Vorbereitung, die richtige Testumgebung und die richtige Auswahl der Testpersonen maßgeblich für den Testerfolg verantwortlich. Durch einen Conversion-Rate-Test erhältst du jene Informationen, die du brauchst, um deine aktuelle Conversion-Rate zu beurteilen und um rasche Veränderungen zur Optimierung deiner Conversion durchzuführen.

ben-ahlfeldÜber den Autor: Mag. Benedikt Ahlfeld

Jahrgang 1987, ist Gründer und Herausgeber von EhrlichesOnlineMarketing.de. Seit mehr als 10 Jahren ist er aktiv im Online Marketing. Als Trainer liegt sein Kerngeschäft mit der Firma ZHI Consulting GmbH in der Persönlichkeitsentwicklung. Sein Background basiert auf einem BWL Studium mit Schwerpunkt KMU Management und er ist staatlich geprüfter Unternehmensberater.

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