Nischenfindung im Affiliate-Marketing. Die etwas andere Herangehensweise.

nischenfindung-affiliate-marketing

Gastartikel von Gregor Muszkiet (aus dem Team von Ralf Schmitz)

Obwohl das Thema Nischenfindung schon in zahlreichen Blogs und Produkten genügend besprochen und analysiert wurde, stellt sich immer wieder heraus, dass es trotz reichlich Informationen zu diesem Thema noch genug ungelöste Fragen gibt und sehr viele Leute schon genau an diesem ersten sehr wichtigen Punkt scheitern.

Hinzu kommt, dass viele Anfänger ganz falsche Vorstellungen haben, was das Vorgehen bei der Nischensuche angeht. Natürlich gibt es auch hier, wie in allen Dingen im Leben, verschiedene Wege die zum Ziel führen. Doch an dieser Stelle sollte gesagt werden, dass uns das Ziel meist schon den Weg vorgibt.

Natürlich ist das oberste Ziel der Nischenfindung, einen Bereich zu finden, der noch nicht komplett überlaufen ist und in dem man eine profitable Seite aufbauen kann. In diesem Artikel möchte ich etwas genauer auf die Unterschiede in der Bewertung und die Entscheidung für eine Nische eingehen.

Was ist eigentlich eine Nische?

 

Natürlich hat jeder schonmal den Begriff Nische gehört und jeder weiß ungefähr was eine Nische ist, doch so wirklich sicher ist sich da niemand, weshalb ich zuerst den Begriff Nische genau definieren möchte.

Wikipedia bezeichnet eine Nische wie folgt:

„Als Marktnische wird ein Ausschnitt aus dem Gesamtmarkt (…) bezeichnet, dessen Bedürfnisprofil von aktuellen Wettbewerbern noch nicht (…) oder unzureichend (…) erfüllt wird. Eine Marktnische kann durch eine abrupte Nachfrageänderung oder Veränderung der Angebotsstruktur entstehen. Eine Marktnische kann sich zu einem Nischenmarkt weiter entwickeln oder unentwickelt bleiben.“

Einfach ausgedrückt ist ein Nischenmarkt ein Teil eines Gesamtmarktes, in dem es eine Angebots-Nachfrage gibt, diese jedoch, von der Konkurrenz noch nicht befriedigt worden ist.

NischenUm das Ganze an einem Beispiel festzumachen, nehme ich hierfür den Gesamtmarkt zum Thema Golf. Rechts siehst du einen Screenshot von Amazon. Ich bin einfach bei Amazon.de auf die Kategorie Golf (Gesamtmarkt) gegangen und Amazon zeigt mir nun die ganzen Unterkategorien (mögliche Nischen) zu diesem Thema an. Um nun herauszufinden, was von diesen aufgezählten Kategorien eine wirkliche Nische ist, müssten wir alle Unterkategorien durchsuchen und im Bezug auf die Nachfrage und Konkurrenz analysieren. Wie das genau funktioniert, erfährst du im weiteren Verlauf des Artikels.

Wieso überhaupt Nischen finden?

 

Bevor wir uns jetzt direkt in die Tiefen der Nischenfindung stürzen, sollte vorab geklärt werden wieso man im Affiliate Marketing überhaupt Nischen braucht. Um verständnisvoll aufzuzeigen was es für einen Unterschied macht in einen Nischenmarkt und in einen besetzten Markt einzusteigen, möchte ich hier zwei Beispiele aufzeigen, bei denen ich rein durch SEO-Maßnahmen für den nötigen Traffic gesorgt habe (kein AdWords oder sonstiger Paid Traffic).

Fangen wir mit dem Beispiel zum besetzten Markt an. Hier habe ich zusammen mit einem Partner eine Seite im Goldbereich erstellt und diese auf die ersten Plätze der Google Suchergebnisse zu dem Suchbegriff gebracht. Da der Markt relativ überlaufen ist und eine hohe Konkurrenz ständig danach schaut, auch auf den vorderen Plätzen zu bleiben, hat es uns über 6 Monate Zeit gekostet auf die erste Seite bei Google zu kommen und anschließend nochmals ca. 2 Monate, um uns unter den ersten drei Plätzen zu etablieren. Hinzu kommt, dass wir jetzt nicht einfach zuschauen können, wie Besucher auf unsere Seite kommen und uns Provisionen einbringen – falsch gedacht! Durch die hohe Konkurrenz müssen wir konstant danach schauen, dass wir auch noch in Zukunft unter den Top Plätzen sind – die Konkurrenz schläft nicht 😉

In Nischenmärkten hingegen ist eine Seite oft sehr schnell auf der ersten Seite und mit ein wenig Aufwand sogar auf dem ersten Platz. Hat man anschließend seine Seite mit der Zeit gut ausgebaut und durch eine gute Backlinkstruktur gefestigt, ist es in Nischen oft sogar möglich die Seite über Monate hinweg unbeachtet zu lassen, ohne, dass diese ihre Platzierungen verliert und der Besucherstrom abbricht. Als Beispiel soll hier eine meiner Seiten aus dem Elektronikbereich dienen. Durch geschickte Auswahl der Nische, ist es mir möglich gewesen, die erstellte Seite direkt nach einer Woche auf den ersten Platz zu bringen, diese auszubauen, Anzeigen zu schalten und darüber so gesehen ein passives Einkommen zu generieren. Aktuell ist die Seite schon seit 6 Monaten von mir unberührt und der monatliche Umsatz hat sich sogar, zu meiner Zufriedenheit, in den letzten Monaten verdreifacht.

Das Gleiche lässt sich auch auf Seiten die mit AdWords beworben werden übertragen. Hier spielt jedoch weniger die Zeit, als das investierte Geld eine Rolle. Startet man mit seiner Seite nicht in einer Nische, sondern in einem umkämpften Markt, muss man mit horrenden Klickpreisen rechnen, die sich, wenn überhaupt nur für mittlerweile etablierte Anbieter lohnen, die ganz genau wissen, dass sie sogar bei diesen hohen Klickpreisen genügend Umsatz erzielen.

Als Beispiel kannst du Links einen Screenshot von SECockpit mit Keywords zum Thema Versicherung sehen. Will jemand zu einem dieser Keywords eine Anzeige schalten, so muss er auf jeden Fall über gewisses Kleingeld und auf jeden Fall über das Wissen verfügen, wie er trotz dieser hohen Ausgaben genügend Umsatz erzielen kann.

lebensversicherung

Kann man überhaupt noch Nischen finden?

 

Nachdem wir gerade geklärt haben, was eine Nische ist, stellt sich jetzt natürlich die Frage, ob es heutzutage überhaupt noch möglich ist Nischen zu finden? Gerade Anfänger im Affiliate Marketing beschäftigt oft diese Frage.

Ohne jetzt zu übertreiben, möchte ich an dieser Stelle ganz klar sagen, dass es meiner Meinung nach IMMER die Möglichkeit geben wird profitable Nischen zu finden, die man bequem monetarisieren kann!

Grund dafür ist einerseits die permanente Erweiterung bereits bestehender Nischen in neue Teilbereiche und anderseits die Entstehung vollkommen neuer, noch unerforschter Märkte, aus denen sich mit der Zeit zahlreiche neue Nischen herausbilden.

So gesehen kann gesagt werden: „So lange die Menschheit sich weiterentwickelt, so lange werden wir auch ständig neue Nischen finden können.“

Wie fangen wir also mit der Nischensuche an?

 

  • Bewaffnet mit Stift und Papier

Beginnen würde ich prinzipiell erst einmal bewaffnet mit Stift und Papier, fernab von deinem Laptop und einem Internetanschluss. Setze dich in deinen Lieblingssessel oder ins Café, mache einen Spaziergang oder mache etwas anderes, bei dem du dich entspannen kannst. Beginne nun mit einem schnellen Brainstorming. Schreibe dir dabei alle (wirklich ALLE) Ideen auf, die dir spontan in den Kopf kommen – versuche dabei nichts zu erzwingen 😉 falls es nicht sofort klappen sollte, gibt es immer noch eine alternative Lösung. In meinem Industrial-Design Studium habe ich viele Kreativitätstechniken gelernt und die effektivste davon war diese:

Du definierst als aller erstes die Aufgabe. In diesem Fall wäre das möglichst viele Nischenideen zu sammeln. Schreibe dir diese Aufgabe auf und als Nächstes beginne damit etwas vollkommen anderes zu machen. Setze dich nach 15 Minuten wieder hin und du wirst merken, dass dir nun viel mehr Ideen kommen als zuvor.

Das klingt im ersten Moment etwas komisch, aber psychologisch gesehen macht das vollkommen Sinn, da in den 15 Minuten Pause unser Unterbewusstsein damit beginnt, sich für uns mit dieser Aufgabe auseinander zu setzten. Es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, wenn ich jetzt näher auf die Wirkungsweise dieser Technik eingehen würde. Was jedoch für dich in diesem Moment wichtig ist, ist die Tatsache, dass diese Technik auf jeden Fall funktioniert und Du sie einsetzen solltest 😉

  • Freunde und Bekannte fragen

Nach diesem ersten Schritt solltest du nun Freunde und Bekannte nach Ideen fragen. Wie im vorletzten Absatz schon erwähnt, nützt es nichts an dieser Stelle zu hetzen. Unser Ziel ist es eine lukrative Nische zu finden. Diese bildet das Fundament für alle weiteren Schritte die wir machen und entscheidet, ob wir Erfolg haben oder nicht!

  • Der Bahnhofskiosk

Als Nächstes sollten wir uns ein wenig in Fachzeitschriften vertiefen. Anzeigen, Artikel und Bilder können uns nämlich extrem gute Ideen liefern. Als Beispiel möchte ich hier auf Tierzeitschriften eingehen. Nehmen wir zum Beispiel etwas zum Thema Hunde. Schon auf den ersten Seiten finden wir Anzeigen zu verschiedenen Premium Hundefutterarten, Leuchthalsbändern, Hundezahnbürsten, oder, oder, oder… Alles Ideen und mögliche Nischen, die wir uns aufschreiben können.

  • Hobbies, Vorlieben, Stärken, Inspiration

Bevor wir uns letzten Endes wieder zurück an unseren Laptop begeben, solltest du dir noch alle deine Hobbys, deine Vorlieben, deine Stärken, alle Dinge die dich Inspirieren und die dich begeistern aufschreiben. Versuche dann aus diesen Punkten Nischenideen zu formulieren.

  • Amazon, dein Freund und Helfer

Von der offline-Nischenfindung begeben wir uns jetzt endlich in die online-Nischenfindung.
Ich persönlich fange online immer mit Amazon an. Mein Vorgehen ist wie folgt, zuerst wähle ich mir eine der zahlreichen Kategorien aus – diese sollte mir grundsätzlich gefallen. Als Nächstes gehe ich ziemlich impulsiv vor und durchsuche die einzelnen Unterkategorien zu dem Thema. Dabei notiere ich mir alle möglichen Produkte die mich ansprechen. Hierzu gehe ich auch sehr gerne die von Amazon aufgelisteten Bestseller durch.

  • Partnerprogramme auf Affiliate-Netzwerken

Meine nächste Anlaufstelle sind alle möglichen Affiliate-Netzwerke wie zum Beispiel Affilinet, Zanox oder Superclix. Hier wähle ich mir, ähnlich wie bei Amazon, eine Kategorie aus und durchsuche die vorgeschlagenen Partnerprogramme. Dabei achte ich auf die zu bewerbenden Produkte und die von den Anbietern vorgeschlagenen Keywords für Affiliates. Daraus ergeben sich immer wieder sehr gute Ideen.

Neben den von mir genannten Möglichkeiten Ideen für Nischen zu finden gibt es noch zahlreiche andere Methoden, doch alleine bis zu diesem Punkt solltest du schon mindestens 50 Nischenideen notiert haben ;-).

Was mache ich nun mit den Nischenideen?

 

Die von dir gefundenen Nischenideen werden im nächsten Schritt mit Hilfe von SECockpit erweitert. Dazu loggen wir uns in SECockpit ein und starten eine einfache Keywordsuche.

seocockpit

Unter 1. trägst du deine erste Nischenidee ein und erweiterst die Suche um alle Punkte. Bei Punkt 2. ist es ganz wichtig, dass deine Länder- und Spracheinstellungen (Punkt 3.) auf Deutsch gestellt sind.

Nachdem du die Kewordsuche komplett erweitert hast können wir uns an die Auswertung der vorgeschlagenen Keywords machen.

Worauf du bei der Auswahl deiner Nische achten solltest

 

An dieser Stelle möchte ich dir zwei Vorgehensweisen aufzeigen. Die Erste davon ist in erster Linie für Nischenseiten gedacht, die durch SEO Maßnahmen auf die ersten Plätze bei Google kommen und dadurch ihren Traffic generieren. Mit der zweiten Vorgehensweise sollten sich diejenigen beschäftigen, die ihre Nischenseiten vorwiegend über ViralMailer oder andere Formen des bezahlten Traffics wie zum Beispiel AdWords bewerben wollen.

Vorgehensweise 1

 

Jetzt haben wir natürlich eine Menge Keywordvorschläge von SECockpit erhalten und müssen diese als nächstes aussortieren und die Auswahl auf die besten Keywords reduzieren. Wenn ich Nischen für SEO Optimierung suche, stelle ich mir in SECockpit folgende Spalten ein.

nische
Als Nächstes setze ich für einige Spalten Filter. Da ich persönlich lieber weniger Aufwand habe, vor allem im Nachhinein und darauf aus bin nur einige Hundert Euro mit einer Seite pro Monat zu verdienen, stelle ich direkt bei der Spalte „Top 1-10 Konkurrenz“ einen Wert von „< 35“ ein. Die zweite Spalte für die ich einen Filter setze ist die „CPC“ Spalte. Ich persönlich benutze diesen Wert als groben Richtwert, um das Kaufinteresse meiner Besucher einschätzen zu können. Dafür gebe ich an dieser Stelle einen Wert von „> 0.8“ ein. Und als Letztes setze ich den Filter für die monatlichen Suchanfragen. Hier möchte ich im Normalfall über 1500 Besucher monatlich erreichen, weshalb ich hier den Wert „> 1500“ eingebe.

Diese Werte stehen auf keinen Fall in Stein gemeißelt und ich persönlich variiere da gerne auch immer wieder – hier sollte man ganz klar etwas rum probieren, wodurch man mit der Zeit ein gewisses Gefühl für die Werte bekommt.

Durch die Filtereinstellungen haben wir jetzt die zahlreichen Suchergebnisse auf einige wenige reduziert und müssen uns diese jetzt noch einmal einzeln etwas genauer anschauen.
Dazu klicken wir auf das erste Keyword und kommen auf die Analyseseite der Top 10 Resultate bei Google für dieses Keyword.

moz

Beispielshalber habe ich hier einmal die Top 10 Analyse für ein Keyword, bei dem man sehr einfach auf die ersten Plätze gelangen kann. Der wichtigste Wert für mich persönlich ist hierbei die Anzahl der Juice Links – dieser Wert gibt an wie viele der Total Links wirklich wertvoll sind. Zum Anderen schaue ich, wie optimiert die Seiten an sich sind, taucht das Keyword im Domainnamen und im Titel auf etc. Zusätzlich spielt mittlerweile die Anzahl der Likes, Shares und Tweets eine immer größere Rolle.

An dieser Stelle möchte ich absichtlich keine genauen Werte nennen wie viele oder wie wenige Juice Links etc. noch zu bewältigen sind, da das stark von den Fähigkeiten des Einzelnen abhängt.

Nachdem ich diese ganzen Parameter analysiert habe, gehe ich die genannten Schritte mit allen meinen anfangs gesammelten Nischenideen durch und wähle dann ganz am Schluss, die für mich beste Nische aus. Das nimmt erfahrungsgemäß sehr viel Zeit in Anspruch, doch der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall!

Zusätzlicher Tipp

 

Grundsätzlich solltest du natürlich auf die Werte die dir SECockpit gibt achten, wenn es jedoch im letzten Schritt darum geht die „richtige“ Nische für dich auszuwählen, würde ich immer eine schwerere Nische die mich wirklich interessiert, einer leichten Nische, die mich überhaupt nicht interessiert vorziehen. Da du dich in den nächsten Wochen, Monaten, vielleicht sogar Jahren mit diesem Nischenthema beschäftigen musst, spielt dein Interesse natürlich eine sehr wichtige Rolle und entscheidet im Endeffekt über deine Motivation und dein Durchhaltevermögen.

Vorgehensweise 2

 

Nicht ganz so mühsam ist im Gegensatz die Nischenfindung bei Leuten, die ihre Seite über AdWords bewerben wollen.

nische

Die Spalten, die wir in diesem Fall benutzen, siehst Du hier:
Im Gegensatz zur ersten Vorgehensweise brauchen wir dieses Mal die Spalte „Top-10 Konkurrenz“ nicht, da wir in diesem Fall nicht durch SEO-Maßnahmen, sondern durch AdWords-Anzeigen auf Platz 1 gelangen möchten. In diesem Fall sind die Spalten „Monatliche Suchanfragen“, „CPC“ und „Wettbewerb“ für uns ausschlaggebend. Unser Ziel ist es hierbei eine Nische zu finden, die eine hohe Anzahl an Suchanfragen hat und bei der man günstig Anzeigen schalten kann.

Wie bei der ersten Vorgehensweise müssen wir auch hier wieder Filter für die einzelnen Spalten setzen. Bei den “monatlichen Suchanfragen” stelle ich ähnlich wie oben, wieder einen Wert von „> 1500“ ein. Der CPC Wert sollte zwar möglichst gering sein, ein genauer Wert kann jedoch an dieser Stelle pauschal nicht eingegrenzt werden. Je nach Branche kann von einem hohen oder einem niedrigen CPC gesprochen werden. Wenn in einer Brache z.B. ein Klickpreis von 1 € pro Klick teuer ist, ist in einer anderen Branche ein Klickpreis von 1 € extrem günstig, weshalb wir in diesem Fall keinen Filter setzen. Beim Wettbewerb wiederum ist es uns wichtig, dass ein hoher AdWords Wettbewerb herrscht, da wir in diesem Fall davon ausgehen können, dass unser Keyword profitabel ist. Hier sollten wir einen Filter von „> 50“ einstellen.

Nachdem die Filter gesetzt sind und unsere Liste sich wieder einmal stark gekürzt hat, vergleichen wir die übergebliebenen Ergebnisse miteinander. Diesmal benötigen wir jedoch nicht die Top-10 Resultate, da uns die Stärken der ersten Seiten egal sein können – unser Ziel ist es, durch günstige AdWords-Anzeigen unter die Top 3 Plätze zu kommen.

Als Beispiel möchte ich hier die mögliche Nische „Stachelhalsband“ wählen.
stachelhalsband

Wie du siehst haben, wir hier eine monatliche Suchanfrage von 1300 Leuten (was in diesem Fall ganz ok wäre), einen sehr niedrigen CPC bei sehr hohem Wettbewerb.

Wie bei der Vorgehensweise 1 musst du auch hier die zuvor genannten Schritte mit allen deiner notierten Keyword Ideen durchführen und im Anschluss daran, die für dich beste Nische auswählen.

Zum Abschluss

 

Die von mir vorgestellte Methode ist nur eine von sehr vielen Herangehensweisen, wie man Nischen im Affiliate-Marketing findet und soll keinesfalls den Anspruch auf Vollständigkeit haben.
Ich für meinen Teil habe mit dieser Methode jedoch schon einige lukrative Nischen finden können und kann sie deshalb an dieser Stelle an dich weiterempfehlen.

Bekanntlich geht ja probieren über studieren, so auch in diesem Fall! Teste diese Methode für deine eigenen Projekte und teile deine Erfahrungen mit uns in den Kommentaren.

Viel Spaß und vor allem Erfolg dabei wünscht dir,
Gregor Muszkiet

Gastartikel von Gregor Muszkiet aus dem Team von Ralf Schmitz Internetmarketing inc

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16 Kommentare, sei der nächste!

  1. Danke für diesen umfangreichen und überaus informativen Beitrag zur Nischenfindung. Damit müsste es nun wirklich möglich sein, eine bzw. mehrere entsprechende Nische zu finden.
    Weiterhin alles Gute und viel Erfolg!
    Walter Bracun

  2. Hallo Gregor,
    toller und sehr ausführlicher Artikel, der sehr deutlich zeigt, dass man sich nur mal richtig intensiv mit der Thematik Nische auseinandersetzen sollte, um fündig zu werden. Dabei geht es ja nicht unbedingt darum, mit der Nische den großen Unsatz zu machen. Mehrere Nischen zusammen bringen erst den interessanten Gewinn.
    Gut finde ich die Ansätze, wie du an die Nischenfindung herangehst und dabei unterschiedliche Herangehensweisen nutzt.
    Viele Grüße
    Ulrike

    1. Hallo Ulrike,
      danke für dein Kommentar und dein Lob! Das Wichtigste meiner Ansicht ist auch noch der Spaß dabei und das man hinter dem Thema der Nische steht, nur so kann das auch langfristig etwas werden 😉
      LG Gregor

  3. Lieber Gregor
    Vielen Dank für deinen interessanten Beitrag und die vielen hilfreichen Tipps.
    In deinem Beitrag erwähnst du explizit nur SECockpit als Keywords-Recherchen-Tool.
    Zweifelsfrei eines der besten Tools für Keyword-Recherchen, welches es derzeit auf dem Markt gibt, doch mit einem Preis von 67€ / Monatlich für diese Software, bin ich längst schon pleite, bevor ich überhaupt eine Nische gefunden habe, respektive kann ich schon gar nicht starten, da ich mir dies nicht leisten kann 🙁 !
    Deshalb meine Frage; gibt es nebst Google-Planer, noch eine kostenlose oder kostengünstigere Alternative zu SECockpit?
    Danke und herzliche Grüsse
    Renny (Made in Switzerland)

    1. Hallo Renny,
      es freut mich, dass ich dir mit dem Artikel weiterhelfen konnte.
      Es gibt noch ein Tool, das ich vor der SECockpit zeit genutzt habe.
      Das nennt sich http://www.marketsamurai.com/ . Das gibts auch in einer kostenlosen Version, hat aber natürlich nicht so einen Umfang wie SECockpit, hat damals aber auch ausgereicht 😉
      Beste Grüße,
      Gregor

  4. Hey Gregor,

    ich stimme dir voll und ganz zu, dass man 1. vom PC weg gehen sollte und mit old school Methoden Brainstormen sollte. Meistens kommen einem dann die besten Ideen.

    Und 2. das man eine Nische auch nach den eigenen Vorlieben wählen sollte und nicht nur nach den Werten schielen sollte. Schließlich wird man sich eine ganz Weile mit dem Thema befassen müssen.

    Liebe Grüße,
    Alina

    1. Hey Alina,
      freut mich, dass du etwas aus dem Artikel für dich schöpfen konntest!
      Ich denke es ist bei allen Sachen im Online Marketing wichtig auch einfach mal raus zu gehen, vom Schreibtisch aufzustehen und sich neue Eindrücke und Inspiration zu holen, im Leben solle sich nicht alles ums Arbeiten drehen, auch wenns einem doch oft ganz schön Spaß macht 😉
      Beste Grüße,
      Gregor

  5. Danke Gregor für ausführliche Information. Du hast recht: Besonders für Anfänger ist das sehr nützlich und wichtig. Man wird mit Haufen von Information überschlagen und solche konkrete Anweisungen bekommt man nicht oft. Weiter so!
    LG
    Natascha

  6. Wirklich sehr guter ausführlicher Artikel, wahrscheinlich einer der Besten zu diesem Thema, viele Punkte davon habe ich selber umgesetzt.
    Von dem PC sollte man z.B. auf jeden Fall gehen, die Chance immer wieder abgelenkt zu werden ist viel zu groß.

    1. Hallo Rigo,
      Vielen Dank für das Kompliment. Viele Leute unterschätzen wirklich was es bewirken kann, wenn man einfach mal 10 Schritte weg vom PC geht und sich wieder mal ein der „realen“ Welt inspiriert 😉
      Grüße,
      Gregor

  7. Hallo Gregor,
    ein toller Gastartikel mit super gebümdetlten Informationen. Gerade die Herangehensweise an SECockpit hat mir sehr geholfen, danke! Weiterhin finde ich auch gut, dass nohmal hervorgehoben wurde, wofür überhaupt eine Nische, denn ich denke es ist gerade gut solche Informationen gerade am Anfang zu bekommen, wenn man sich mit Onlinemarkting noch wenig auskennt.
    Gruß
    René

    1. Hi René,
      danke für dein Lob! Für mich war gerade am Anfang der Begriff „Nische“ auch noch etwas ziemlich undurchsichtiges und bis ich das wirklich verstanden habe ist sehr viel Zeit vergangen.
      Aus diesem Grund war es mir wichtig das hier so umfangreich und trotzdem verständlich wiederzugeben 😉
      LG Gregor

  8. Ein schöner und umfangreicher Artikel.

    Er hat mir, bis auf einen Punkt extrem gut gefallen. Sorry, aber das letzte Beispiel, geht gar nicht. Stachelhalsband? Diese Halsbänder sind extrem verwerfliche Züchtigungsmethoden die ein Hund tatsächlich quälen und ihm enorme Schmerzen zufügen. Klar, es ist nur ein Beispiel, aber ich finde, eine Nische sollte auch moralisch in Ordnung und vertretbar sein.

    Noch dazu ist es ein Produkt, das gerade unter Hundebesitzern immer mehr Ablehnung findet. So hat deine recherchierte Nische 2 Probleme 1.) Hundebesitzer werden immer aufgeklärter und lehnen solche Methoden zunehmend ab, damit werden die Verkäufe immer weniger und 2.) wird von verschiedenen Seiten versucht diese Halsbänder als Tierquälerei verbieten zu lassen. Das wäre dann das Ende für deine Nische.

    Zahlen sind einfach nicht alles wenn es um die Nischenfindung geht.

    VG
    Alex

  9. Dieser Artikel über das Thema Affiliate Marketing hat mir persönlich sehr geholfen. Kann man 4 bis 5 stellige Beträge erzielen und wie funktioniert das? Ich bin Neuanfänger und weiss nicht was Nischen sind!

    MFG
    Marijo

  10. Hallo Gregor,

    Vielen Dank für diesen interessanten Artikel 🙂 er hat mir neue Anreize für meine nächste Seite gegeben.
    Was mich noch interessiert, gibt es eine weniger kostenintensive Alternative zu secockpit?

  11. Hallo Gregor,

    toller Artikel. Habe mich selbst schon etwas mit dem Thema befasst, allerdings tut sich mir eine große Schwierigkeit auf. Nämlich das finden eines kostenlosen, oder wenigstens günstigen Tools, dass die oben beschriebenen Funktionen hat, mit dem man also Keyword Research und Competition Analysis betreiben kann.

    Das Tool mit dem du früher gearbeitet hat, „MarketSamurai“ kann nach den neuen Änderungen durch Google leider nicht mehr auf einen Großteil der Daten von Google zugreifen und nutzt nur noch die Daten von Bing.

    Kannst du ein anderes gutes Tool empfehlen?

    VG
    MattWithAHat

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