Die 10 häufigsten Fehler beim Starten eines Online Business (Punkt 8 kostet dich besonders viel Geld)

10-fehler

1. Zu lange mit der Veröffentlichung warten

 

Wenn du einen Blog oder einen Podcast erstellst, läufst du schnell Gefahr, dich ewig in dem „Hamsterrad“ zu befinden – also ständig und immer wieder über Monate oder Jahre hinweg Inhalte zu schaffen, ohne jedoch etwas zum Verkauf anzubieten.

Es gibt einige Gründe, warum dies passiert. Einige warten auf magische Besucher- oder Kundenzahlen wie „1.000 Abonnenten“ oder „10.000 Besucher“. Andere finden einfach nicht die Zeit, gleichzeitig mit Blogs oder Podcasts Inhalte zu erstellen UND ein Produkt aufzubauen. Das ist schwierig. Andere reden sich raus, da sie Angst haben, dass sie ihr Produkt niemals an den Mann bringen werden. Diese Leute möchten nach der ganzen schwierigen Arbeit mit ihren Produkten nicht scheitern.

Was auch immer der Grund sein mag: Es ist eine riesige Falle. Wenn du ein Geschäft aufziehst, dann musst du das größte Risiko direkt angehen. Das größte Risiko besteht darin, ein Produkt zu erschaffen, für das niemand zu zahlen bereit ist.

Zudem benötigst du ein wenig Erfahrung darin, Produkte zu entwickeln und diese zu veröffentlichen. Dein erstes Produkt mag nicht unbedingt der Renner sein. Je früher du aber damit beginnst, umso schneller erhältst du auch nachhaltige Einnahmen.

2. Das Lösen eines unwichtigen Problems

 

Wenn du mit deinem Geschäft ein weit verbreitetes Problem lösen kannst, musst du dir um deine Kunden keine Sorgen machen. Diese werden automatisch kommen. Denke beispielsweise an eine Heilmethode für Krebs.

Die ganze Zeit scheitern Unternehmen, weil sie Probleme lösen, um die sich praktisch niemand Gedanken macht. Wenn du deine Idee realisierst, diese aber niemand kauft, dann solltest du dich schleunigst nach einem bedeutenderen Problem umsehen und nicht etwa nach einer größeren Zielgruppe.

3. Nicht auf Kunden hören

 

Woher weißt du, ob dein Problem wichtig genug ist?

Höre deinen Kunden zu. Höre ihnen wirklich zu: Mach Umfragen!

Höre dabei nicht nur verifizierten Kunden zu, die vielleicht Bewertungen abgeben, sondern auch solchen, die nach Erstattungen fragen oder dein Produkt nach dem Kauf gar nicht mehr verwenden. Höre auch die Kunden an, die dein Produkt bewusst nicht kaufen und erfahre die Gründe dafür.

Speise deine Kunden nicht nur mit guten Sprüchen ab. Deine Kunden bieten dir all die Antworten an. Es gibt einen Grund dafür, warum der „Kunde der König ist“. Denn ohne diese hättest du kein Geschäft.

4. Kein Unterscheidungsmerkmal zu haben

 

In den meisten Märkten haben Kunden mehrere Optionen zur Auswahl. Wenn du Konkurrenten hast, musst du deinen potentiellen Kunden Gründe geben, warum sie statt deiner Konkurrenz dich auswählen sollten.

Ich sehe dieses Problem immer wieder bei neuen Bloggern. Sie stürzen sich auf beliebte Themen und kopieren das, was andere Blogger seit Ewigkeiten schon getan haben. Ich glaube, dass dies an einer einfachen Denkweise liegt:

Wenn die das können, kann ich das auch.

Doch versetze dich einmal in die Lage der Leser oder deiner potentiellen Kunden. Falls sie deinen Blog finden, werden die sich selbst fragen: „Warum sollte ich hiermit meine Zeit verbringen?“. Du musst diese Frage sehr schnell und deutlich beantworten, bevor dein Blog auch schon wieder geschlossen wird.

Du kannst nicht erwarten, dass du als schwächere Version eines größeren und bekannteren Blogs eine Leserschaft generieren kannst. Selbst wenn dein Produkt oder Dienst vermeintlich besser ist, so liegt dies noch immer in den Augen eines jeden einzelnen Kunden.

Statt einfach nur besser zu sein, musst du vor allem auch anders sein. Wenn sich nun jemand fragt, warum dein Produkt Aufmerksamkeit verdient, so ist die Antwort darauf direkt ersichtlich und einfach zu verstehen.

5. Die Auswahl eines Themas, das dich nicht interessiert

 

Was auch immer du als Geschäftsidee hast, so musst du darüber fundierte Kenntnisse haben, kreativ damit umgehen und eine unendliche Ausdauer mitbringen.

Es wird Konkurrenten geben, die mit deinem Themengebiet intensiver umgehen als du. Wie kannst du in der Konkurrenz bestehen, wenn die Lücke zwischen eben dieser Konkurrenz und deiner Leidenschaft am Thema groß ist? Dies bedeutet nicht, dass dein Geschäft deine größte Leidenschaft oder gar dein Lebenswerk sein muss. Die meisten von uns haben auch mehr als nur eine Leidenschaft. Aber wähle doch kein Thema aus, für das du dich nur geringfügig interessierst.

Wenn du dein Themengebiet liebst, so wird sich die Frage der Geduld und Ausdauer kaum stellen. Die Kreativität wird fließen und du kannst leichter einen Einflussradius aufbauen.

6. Zu große und falsche Erwartungen haben

 

Es wird nicht einfach sein und schnell vonstatten gehen.

Die Erschaffung eines erfolgreichen Geschäfts ist ein großes Unterfangen. Dies ist nicht so einfach während einer Weltreise getan. Wenn du Vollzeit arbeitest, wird es sogar noch schwieriger. Wenn dein Plan eine 4-Stunden Woche vorsieht oder dein Geschäftsplan aus einzelnen Wochen oder Monaten besteht, so wirst du voraussichtlich baden gehen. Das sind die Wahrheiten, über die kaum gesprochen wird. Erfolg über Nacht existiert schlichtweg nicht. Dein ursprünglicher Plan muss vermutlich komplett überarbeitet werden – vielleicht auch mehrmals.

Frage dich selbst:

  • Wird die Erschaffung dieses Unternehmens die Zeit wert sein, selbst wenn es noch Jahre bis zur Umsetzung dauert?
  • Was, wenn die Erschaffung des Geschäfts schwieriger und stressiger ist als mein derzeitiger Job?

Sprich mit Unternehmern, die etwas Ähnliches erreicht haben, was auch du noch erreichen willst. Frage sie, wie es wirklich aussieht. Frage nach Stress, Zeitplänen und Gedanken ans Aufgeben. Bitte sie darum, es nicht zu verschönern. Höre ihnen zu. Frage dich anschließend selbst, ob du dazu reif genug bist.

7. Zu viel denken und nichts umsetzen

 

Genialität ist 1% Inspiration und 99% Schweiß.

Es gibt diesem Zitat von Thomas Edison nicht mehr viel hinzuzufügen. Wenn deine Denk-Mach-Rate zu weniger als 80% aus Machen besteht, denk mal darüber nach, mehr zu machen.

Wie Chase zu sagen pflegt, haben Unternehmer zwei Modi: den CEO-Modus und den Arbeiterbienen-Modus. In einem Ein-Mann-Unternehmen bist du für beide Modi zuständig.

8. Es alleine durchzuziehen

 

Der einzige Grund, warum mein Unternehmen heute noch besteht, sind andere Unternehmer, die mich nicht aufgeben sehen wollten. Ich wollte wirklich das Handtuch werfen und etwas anderes probieren, aber sie ließen mich nicht. Sie überzeugten mich.

Niemand kann alleine ein Unternehmen stemmen. Du benötigst Leute, die daran mitwirken und es realisieren. Deine Kunden sind Menschen. Deine Lieferanten sind Menschen. Deine Provider sind Menschen.

Am wichtigsten ist jedoch die Unterstützung von anderen Unternehmern, die entweder auf einem ähnlichen Niveau wie du sind oder die bereits über mehr Erfahrung verfügen. Je mehr du dich mit anderen Unternehmern verknüpfst, umso normaler werden auch deine Aufgaben. Du wirst dir nicht mehr verrückt oder verlassen vorkommen. Du wirst bemerken, dass wir alle Hindernisse überwinden müssen.

Die Unternehmer, die mich letztendlich überzeugten, waren Teil einer Gruppe, die sich wöchentlich traf, um sich gegenseitig über Fortschritte zu unterrichten. Es kostete absolut nichts bis auf eine Zeitstunde. Es war aber dennoch oder gerade deswegen die wertvollste Ressource in meiner Unternehmerlaufbahn.

Verknüpfe dich mit ein oder zwei anderen Unternehmern und bitte sie darum, sie wöchentlich treffen zu können. Teile mit ihnen deine Bedenken oder Probleme als auch Ziele und sprich von deinen Fortschritten. Dieser einfache Vorgang ist unglaublich zielführend. Genau für diesen Zweck wurde die EOM Mastermind ins Leben gerufen: hier klicken.

9. Das Verwechseln von BLOG und BUSINESS

 

Sprich mir nach: ein Blog ist kein Geschäft.

Ein Blog ist kein Business.

Ein Blog ist eine sehr gute Plattform, auf der du Ideen mit anderen teilen kannst. Du kannst dich so mit anderen Personen verbinden und eine Leserschaft aufbauen. Dasselbe betrifft auch das Podcasting, Videos auf YouTube oder andere Plattformen, auf denen du Inhalte kostenlos anbieten kannst.

Die Bereitstellung von kostenlosen Inhalten ist kein Geschäft. Vielmehr ist es ein Werkzeug, um mehr Einfluss zu erhalten. Versuche nicht, diesen Einfluss in Euros aus der Werbung oder durch Sponsoren umzurechnen. Du wirst einen direkteren Plan benötigen, um mit deinem Blog oder Podcast ein Einkommen generieren zu können.

Siehe Punkt 1 bezüglich des Produktes bzw. Dienstes.

10. Gar nicht zu beginnen

 

Dies stellt vielleicht den größter Fehler überhaupt dar. Sei nicht derjenige, der jahrelang von einem eigenen Unternehmen schwärmt, aber nichts dafür unternimmt.

Es ist so einfach, sich um alle möglichen Dinge oder Schwierigkeiten zu sorgen, dass man gar nicht erst loslegt. Doch so scheiterst du erst recht unter Garantie!

Ein Geschäft ist niemals eine sichere Sache. Du musst Mut haben, intelligent sein und mit Herz und Blut bei der Sache sein. Du wirst mit der Zeit immer besser – doch NUR DANN, wenn du den ersten Schritt wagst.

Der beste Weg zum Erfolg ist dieser: Habe keine Angst vor Fehlern. Fehler sind Teil deines Fortschritts. Also leg los, mach den ersten Schritt und finde eine Gemeinschaft, die dir zur Seite steht…denn du bist nicht allein.

Unterscheidet sich deine Liste von dieser? Welche Dinge hättest du persönlich lieber besser gemacht? Welche Fehler machen deiner Meinung nach viele Jungunternehmer?

Bitte teile deine Erfahrungen mit unserer Community, damit wir uns wechselseitig unterstützen können. das ist die Idee von EOM und an den vielen Kommentaren erkennst du, dass ich auch persönlich auf dich eingehen werde!

(Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. Original auf: fizzle.co*)

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13 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo Benedikt 🙂
    gute Punkte!
    Besonders bei Punkt 4 merke ich immer wieder, dass ich mehr in meine eigene Richtung gehen muss. Schon blöd! Ich sehe ja ,welche Themen/Texte besonders oft gelesen werden, aber irgendwie ignoriere ich das und schreibe, was ich interessanter finde.
    Ändert sich ab sofort!

    Viele Grüße Linda

  2. Hallo Benedikt,

    das Thema gut auf 10 Punkte gebracht 🙂 In der Tat habe ich selbst erst in diesem Jahr begonnen meinen Blog regelmäßig zu schreiben. Mittlerweile gibt es auch eine Podcast-Serie zu meinem Traum-Thema 🙂 Ich mache die Erfahrung, dass Perfektionismus hier fehl am Platz ist. Einfach anfangen mit Herz und Verstand und dann learning by doing ist mein Erfolgsgeheimnis hier im Web. Ich lerne von denen, die bereits gut im Web vertreten und auch erfolgreich sind, außerdem natürlich von der Technik selbst und auch von meinen Klienten. Es ist eine neue Welt, in der diejenigen, die klar und authentisch auftreten sehr schnell Sichtbarkeit und Vertrauen gewinnen. Danke für deinen Beitrag. Bianka

    1. Hallo Bianka, einfach anfangen ist ein sehr wichtiger Tipp. Viele halten sich viel zu lange mit technischen Details auf… mit der Zeit wird es dann sowieso professioneller. Immer drank denken: „Jeder Profi war mal ein Anfänger“!

  3. Diese 10 Gedanken machen es mir leicht mein Verhalten zu überprüfen. Obwohl sie logisch sind, bemerke ich bei mir, dass ich einige total ignoriere oder einfach vergesse. Insofern tut mir diese Erinnerung wirklich gut. Vielen Dank – Gottfried Rath

  4. Hi Benedikt,

    das ist grad der zweite Artikel, den ich lese und der zweite Kommentar.

    Unglaublich viel richtiges in diesem hier!

    Am besten gefällt mir Nummer 7. Du weißt das sicher selbst. Grad im Online Business, Blogging Space hoffen einfach zu viele darauf, mit möglichst wenig Arbeit möglichst viel zu erreichen.

    Ich glaube einfach – wenn du wirklich erfolgreich sein willst, musst du dir den Arsch aufreißen und Vollgas geben. Klar musst du effizient und alles sein,aber im Endeffekt gewinnt der, der mehr Arbeit reinsteckt.

    Passable Idee mit 100% Einsatz siegt über die perfekte Idee mit 50% Einsatz. Daran glaube ich zu 100%.

    Super Artikel, mein Lieber. Echt gut.

    Nochmal schöne Ostern!

    Dennis

  5. Hi sehr guter Beitrag und mit dem Punkt 8 hat man es ja manchmal eher das man es erst einmal versucht allein zu wuppen.
    Wobei heutzutage ja das Outsourcen von diversen Angelegenheiten kaum noch weg zu denken ist.
    Wenn ich mir vorstelle alles ohne Zutun von jemanden (der dann auch besser in dem ist als ich) zu erledigen dann würde man sich ständig im Kreis drehen.
    Gerade andere haben ja ein anderes Augenmerk bzw sehen manche Dinge die man selbst nicht sieht 😉

    In diesem Sinne
    Gruss aus Hamburg!!

    Enrico

  6. Super Artikel. Am Besten ist es sofort zu starten. Etwas für 1 Euro zu verkaufen ein Report , ein ebook ect. Für nur EIN EURO kann sehr erstaunliches bewirken. Mein Bekannter hat so innerhalb von 18 Monate über 3.000 Leute dazu bewegt in sein Newsletter zu gehen. Er hat ein Info-Video was sehr gut ist , sehr lange läuf für Ein euro verkauft der eigentliche Wert ist bestimmt 17 Euro und mehr. Er hat es so aufbebaut das alle die es für Ein euro kaufen auch sich im Newsleltter eintragen müssen… “ Eine Hand wäscht eben die andere “ .

  7. Hi Ben!

    Schöner Artikel. Besonders hat mir der Part „Habe keine Angst vor Fehlern. Fehler sind Teil deines Fortschritts.“ gefallen!
    Ich habe vor einigen Monaten angefangen einen Reise-Blog aufzubauen. Je mehr ich mich in die Thematik einlesen, desto mehr zweifele ich an meinem Blog. Und ich will ihn schon gar nicht mehr online stellen. Ich weiß auch schon gar nicht mehr, ob ich überhaupt noch bloggen möchte, oder mir nicht vielleicht erst mal was anderes suche. Mein Problem ist einfach die Nischenfindung. Ich habe noch keine Nische und ich möchte nicht unendlich viel Arbeit in etwas stecken, was am Ende umsonst war. Werde mir gleich mal deinen Artikel zur Nischenfindung durchlesen, vielleicht hilft mir das ja!

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