So verdienen 5 Profi-Blogger ihr Geld – und zwar ohne ihren Blog!

profi-blogger

Wenn du nach Möglichkeiten suchst, um online Geld zu verdienen, so wirst du unausweichlich Forenthreads oder Artikel finden, die das Bloggen als Geldmaschine ansehen. Dies mag in einigen Fällen der Wahrheit entsprechen, doch ich sage dir hier und jetzt, dass dein Blog nicht dein Geschäft ist. Verlasse dich nicht darauf, garantierten finanziellen Gewinn aus einem Blog zu ziehen. Der Grund für meine „dein Blog ist nicht dein Geschäft“ Haltung basiert auf 5 Bloggern, denen ich folge und die allesamt nicht mit ihren Blogs ihr Geld verdienen – oder zumindest sind die aus Blogs generierten Einnahmen nicht der entscheidendste Anteil. Erlaube mir also bitte, dir diese 5 Blogger vorzustellen, die mit Blogs kein Geld machen, aber mit Blogs Geld verdienen…?

Die Geldscheffler

Pat ist kein Neuling des Internetgeschäfts mehr. Bereits seit 2008 ist er dabei und war immer in der Lage, aus der Masse hervorzustechen, die besonders von diesen „mach schnell Geld online Kerlen“ einen schlechten Ruf verliehen bekamen. Mit mehr als 75.000 RSS Feed Abonnenten und über 86.000 Facebook-Fans ist Pat der Inbegriff der Ausdauer und harten Arbeit. Doch wie macht Pat sein Geld online, abgesehen von seinen ganzen loyalen Fans und Followern? Nachdem ich Pat einige Jahre beobachtet habe, fand ich heraus, dass er im Grunde drei wesentliche Einkommensquellen hat:

  1. Affiliate Verdienste (v.a. Bluehost.com*)
  2. GreenExamAcademy.com
  3. SecurityGuardTrainingHQ.com
  4. FoodTruckr.com
  5. iPhone Apps

Okay, vielleicht macht Pat Geld über seinen SmartPassiveIncome Blog durch Affiliate Marketing, jedoch übertreibt er damit nicht, nur um Geld zu machen. Wie ich auch, präsentiert Pat nur Produkte, die er auch selbst verwendet und von denen er profitiert hat. Nein, Pat bezieht einen großteils seines Einkommens über GreenExamAcademy.com, was letztendlich eine Arhcitekturexam-Webseite ist, die Paxistests, Audioguides und andere hilfreiche Lernhilfsmittel bereitstellt. Er ist auch tierisch gut mit SecurityGuardTrainingHQ.com unterwegs – einer Nischenwebseite, die Interessanten bei der Informationssuche hilft, wie man Wachmann wird. Seine Haupteinnahmequelle dieser Seite? Google Adsense. Letztendlich hat Pat auch mehr als 25 iPhone Apps im Apple Store im Angebot, mit denen er sicherlich ein nettes Taschengeld verdient. Pats Blog ist nicht sein Geschäft.

Corbett Barr ist jemand, den ich wirklich verehre. Er machte sein Abi und sobald er sein Studium abgeschlossen hatte, arbeitete er auch schon für eine IT Firma in San Francisco, die ihn durchs ganze Land schickte. Von dort an steckte er all seine Ersparnisse in ein Projekt, um dieses am Leben zu realisieren und am Leben zu erhalten. Als dies nicht aufging, erlaubte er sich eine sechsmonatige Auszeit und fuhr von San Francisco runter nach Mexiko, rauf nach Kanada und endete wieder in San Francisco. Aus sechs Monaten wurden schließlich neun. Während seiner Auszeit erschuf er die Siete CorbettBarr.com und leitete deren Traffic weiter zu ThinkTraffic.net. Er bemerkte, dass er schon immer gut war, tonnenweise Traffic wie bei unzähligen Malen zuvor auf andere Seiten zu leiten und entschied sich daher dazu, ein Produkt zu entwickeln – er nannte es Start a Blog That Matters. Dieses Produkt ist nichts anderes als eine 13-wöchige Schritt-für-Schritt Videoanleitung, die dir zeigt, wie du einen relevanten Blog erstellen kannst. Während der Erstellung dieses Produktes war Corbett auch im Consulting- und Webdesign-Bereich tätig, um ein extra Einkommen zu generieren. Erst kürzlich tat sich Corbett mit Caleb Wojcik und Chase Reeves zusammen, um eine auf Mitgliedschaft basierende Seite namens Fizzle zu erschaffen. Das Motto Fizzles ist: “Honest Video Training for Online Business Builders.” Ich bin zurzeit ein „Fizzler“ (so nennen sie ihre Mitglieder) und die Trainingsvideos sind echt genial – einfach inspirierend, lustig und informativ. Es lohnt sich auf jeden Fall und ich empfehle jeden WÄRMSTENS, ein Fizzler zu werden. Corbetts Einkommensquelle Nr. 1:

  1. Fizzle.co – Honest Video Training for Online Business Builders*

Corbetts Blog ist nicht sein Geschäft.

Andrew hat es wirklich geschafft. Wenn du schon immer etwas von den besten Geschäftsführern und Unternehmen, ob offline oder online, lernen wolltest, dann lies dir Interviews mit Andrew durch. Andrews einmaliger Ansatz zur Entdeckung der Persönlichkeit hinter Geschäftsmännern (oder -Frauen) ist schlicht genial. Du wirst definitiv eine Menge von diesen erfolgreichen Unternehmern lernen und erfahren, was genau zurzeit läuft und was nicht. Du wirst auch viel zu Themen wie Lifestyle, Ausgewogenheit und über das allgemeine Wohlbefinden lesen. Auch wenn Mixergy ein Blog ist, so wird von diesem Status allein noch lange kein Geld verdient. Das Geld kommt erst daher, da die Webseite auf Mitgliedschaften basiert.  Die meisten Inhalte sind zu 100% kostenlos verfügbar, aber Andrew bietet Premiuminhalte für all diejenigen an, die bereit sind, für diese zu zahlen. Andrew stellt in der Regel all seine wertvollen Inhalte kostenfrei zur Verfügung und baut sich so einen Interessenkreis auf, um anschließend einen Workshop oder einen Trainingskurs am Ende des Interviews zu erwähnen. Genau dann sind die Interessenten scharf auf weitere Informationen und melden sich für eine Mixergy Mitgliedschaft an. Andrew macht durch das Bloggen an sich kein Geld, sondern erst durch Inhalte für die „geschlossenen Gesellschaft“. Zudem macht er auch Geld durch Werbungen, die er vor jedem Interview platziert. Andrews Haupteinnahmequellen online sind:

  1. Premiuminhalte auf Mixergy
  2. Affiliate-Provisionen
  3. Werbungen vor Interviews

Andrews Blog ist nicht sein Geschäft.

Benny Hsu (wie “Schuh” ausgesprochen) hat eine wahre Erfolgsgeschichte auf Lager. Ich habe erst vor Kurzem Benny entdeckt und wusste sofort, was er treibt. Wenn ich mich richtig entsinne, wurde er auf Pats Blog erwähnt, wo er seine iPhone App präsentierte und erzählte, wie seine App schon einen Monat nach der Veröffentlichung  von Apple als App der Woche gelistet wurde (Bennys App heißt Photo365). Wenn dich das noch nicht beeindruckt, dann vielleicht, dass er über 24.000€ in nur 30 Tagen erwirtschaftet hat – das nenne ich ein nettes Sümmchen! Doch Benny ist nicht nur ein langweiliger Geldscheffler. Er hilft leidenschaftlich gern anderen Leuten dabei, ein erfülltes Leben zu führen und teilt mit diesen Menschen inspirierende Beiträge, um am Ball zu bleiben. Wenn du erfahren möchtest, wie Benny zu den Namen „Get Busy Living“ kam, dann lies am besten seine Seite durch und melde dich doch bei der Gelegenheit für seinen Newsletter an! Bennys Einkommensquellen:

  1. iPhone Anwendungen
  2. Affiliate-Provisionen (Sidebar des Blogs)

Bennys Blog ist nicht sein Geschäft.

Wenn du noch keinen blassen Schimmer davon hast, wer Neville Medhora ist, so lass mich dich zunächst aufklären. Neville ist der Haupt-Copywriter bei AppSumo. Ebenso ist er mit dem AppSumo Geschäftsführer Noah Kagan befreundet, der einer der ersten 30 Angestellten Facebooks war. Doch Neville hat nicht nur eine Menge cooler Freunde, die für Fortune 500 Unternehmen arbeiteten, sondern er schreibt Killer Copys…Kopys…würde er sagen. Nev verkauft sogar Kopy Schreibkurse und nennt sogar einen Versandladen sein Eigen (HouseofRave.com), mit welchem er Techno-Lichter, Techno-Accessoires und andere Utensilien zum Raven verkauft. When Neville gerade keine Kopys für AppSumo schreibt, so reist er gerne nach Kuba und verkauft dort abgefüllte Wasserflaschen auf den Straßen und lädt dutzende geniale Videos auf YouTube hoch. Wenn du schon immer lernen wolltest, wie du perfekte Kopys auf die Beinste stellst, empfehle ich dir, Nevilles YouTube Kanal zu abonnieren. Du wirst nicht enttäuscht sein. Nevilles Haupteinnahmequellen:

  1. Arbeit für AppSumo
  2. HouseOfRave.com
  3. Kopy-Schreibkurse

Nevilles Blog ist nicht sein Geschäft!

Diese Blogs sind nicht ihre Geschäfte

Alle diese 5 erfolgreichen Blog-Unternehmer haben Eines gemeinsam: ihre Blogs sind nicht ihre Geschäfte! Natürlich haben Sie so tonnenweise Traffic, eine Fanbasis und können vermutlich durch Affiliate Verkäufe und andere Marketingtechniken Geld verdienen, doch zumeist schreiben Sie nur darüber, wie Sie Geld verdienen und wie du das auch erreichen kannst. Wenn du also mit einem Blog Geld verdienen wolltest, so muss ich dich leider enttäuschen. Dies wird wohl nicht funktionieren. Stattdessen musst du eigene Produkte oder Dienste erschaffen – ein Unternehmen über Dinge, die gerade auf dem Markt benötigt werden. Dann kannst du immernoch einen Blog darüber schreiben, wie du das angestellt hast. Und so, liebe Freunde, machen geldmachende Blogger Geld – und zwar ohne Blogs. (Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt. Original auf: www.viamaverick.com)

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22 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hi Ben,

    ich versteh das nicht ganz. Die meisten verdienen doch Geld über ihre Blogs. Sie generieren Traffic durch den Blog, um dann Einnahmen aus verschiedenen Quellen zu generieren (Affiliate oder Produkte oder Mitgliedschaften).

      1. Ich weiß der Beitrag ist schon etwas alt aber dennoch möchte ich etwas dazu sagen: Egal welche Intention dahintersteckt, ein blog lebt von guten qualitativ hochwertigen und vor allem regelmäßigen Beiträgen zu aktuellen Themenstellungen. Wenn die Leserschaft ausbleibt, dann wird man mit einem blog niemals Geld verdienen können und hat somit in Summe nichts von seinem Blog. 🙂

  2. Sehr guter Artikel.
    Das muss man sich tatsächlich immer wieder vor Augen führen. Ein Blog ist nur eine Visitenkarte oder eine Plattform, über die man seine Produkte anbieten kann. Nicht aber das Produkt selbst.
    Danke für die Erinnerung.

  3. Hallo Ben,
    ich würde deine Liste gerne noch um den Blog von Spencer Haws http://www.nichepursuits.com erweitern. Er hat sich, wie er es nennt ein Imperium von Nichenseiten aufgebaut. Auf seinem Blog erläutert er alle wichtigen Punkte zu diesem Thema wie Keywordanalyse, Content-Strategie und SEO. Viele Grüße Kim

  4. Das kann ich mir gut vorstellen, dass ein Blog nicht die primäre Einkommensquelle im Internet sein kann, dennoch ist für jeden, der im Internet Geld verdienen will, das Betreiben eines Blogs sicherlich ein guter erster Schritt. Das Entwickeln einer App jedoch schon um einiges komplizierter.
    Liebe Grüße
    Alexander Kouba

    1. Hallo Alexander, danke für deinen Kommentar! Ich stimme dir natürlich zu, dass es einfacher ist einen Blog zu starten als eine App zu programmieren. Vor allem von technischer Seite. Wenn es darum geht, beides bekanntzumachen, braucht es jedoch ähnliche Methoden. 🙂

  5. Hi Ben,

    schöner Artikel. Du hast auch vollkommen Recht damit!
    Ein Blog ist eine gute Möglichkeit um einen Experten-Status o.Ä. aufzubauen.

    Das vergessen leider sehr viele und knallen die Seite mit Werbebannern und Affiliate-Links zu. Schade.

    Cheers,

    Edu

  6. Hallo Ben,
    Wirklich sehr informativer und detailiierter Blogartikel, danke an dieser Stelle für deinen zeitlichen Aufwand!
    Ich persönlich finde aber die beste Methode, zumindest für „Anfänger“ ist es, sich einen Blog auf zu bauen und extreeeem viel Content zu liefer und in Folge darauf Affiliate Marketing zu betreiben, denn somit empfiehlt man Produkte, welche man ohnehin selbst konsumiert, oder als „Sehr Gut“ befindet.

    Weiter so!
    LG, Mike.

  7. Hi Ben,
    Bloggen allein ist sicher keine ausreichende Einnahmequelle, da hast du recht.
    In den allermeisten Fällen, sind es die Dinge drumherum, die einen stabilen Stand sicherstellen, wenn sie richtig gemacht werden.
    Ich denke aber auch, dass die vielen Blogger da draußen das auch wissen. Ihre Aktivitäten werden als ein zusammenhängendes Treiben gesehen, denke ich.
    Darüber lässt sich aber nun streiten. Auf der einen Seite „ja schon“, auf der anderen Seite „irgendwie doch nicht so ganz“. Ist Ansichtssache!
    Es wird recht schnell der Anschein erweckt, dass eben das „Bloggen“ selbst die Einnahmequelle darstellt. Wenn man sich die Berichte und Anleitungen der erfolgreichen Blogger anschaut, kommt man aber selber auch dahinter, dass es das allein nicht sein kann :-).

  8. Hi Bendedikt,

    sehr inspirierende Beispiele. Wie zu sehen ist, sind die Blogger alle aus den USA. Dort ist es denke ich auch einfacher den „Durchbruch“ zu schaffen und mit dem bloggen gutes Geld zu verdienen. Interessant zu sehen ist auch, durch welche Einnahmequellen die Einnahmen zu Stande kommen.

    Viele Grüße
    Pasqual

  9. Über einen Blog kann man sich gut als Experte darstellen und über verschiedene Artikel und SEO gefunden werden,

    Wer als Experte wahrgenommen wird, kann somit besser seine Dienstleistung verkaufen. Somit kurbelt ein Blog das Geschäft an.

    Wer einen Blog startet sollte immer ein Geschäftsmodell oder eine Dienstleistung damit verknüpfen.

    Aber auch über gewonnene Leads kann man dann anschließend in seiner Nische mit Affiliate Marketing Geld verdienen.

  10. Hallo Benedikt,

    Bloggen als Geldmaschine hört sich ja schön an, und viele denken dass dieses das Ding ist, um im Internet viel Geld zu verdienen. Aber dass man auch dafür arbeiten muss, und das es auch mal eine ganze Weile dauert, bis das erste Geld fliest, das wird meist nicht bedacht. Auch wie du schon schreibst „Diese Blogs sind nicht ihre Geschäfte“ finde ich gut. Ich denke mal dass es auch Blogger gibt, die nur ihr Wissen weitergeben wollen.

    Viele Grüße aus dem Harz
    Erich

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