5 Erfolgskomponenten – und so kannst du sie boosten!

erfolgskomponenten

Ein Gastartikel von Thomas Klußmann:

Ganz gleich, welche Ziele du dir setzt und welche Motivation hinter deinen Vorhaben steht, es gibt Faktoren, die über die erfolgreiche Umsetzung deiner Vorhaben entscheiden. Ob du gründen oder einen Marathon laufen willst, du wirst mehr mitbringen müssen als Wissen und Glück. Wir von Gründer.de unterstützen Selbstständige, Gründer in den Startlöchern und KMUs mit Knowhow. Aber in unseren Interviews mit erfolgreichen Unternehmern und beim täglichen Umgang mit Kunden interessieren uns natürlich auch die Rahmenbedingungen. Wir beobachten hier und anhand eigener Gründer-Erfahrung, dass der Weg zum erfolgreichen Unternehmen viel mit einem Marathonlauf gemeinsam hat: Man setzt sich ein zunächst ehrgeiziges Ziel und arbeitet dann kontinuierlich daran. Und das braucht…

  1. (Selbst-)Motivationsfähigkeit

Motivation ist essentiell. Ohne sie geht es weder voran noch aufwärts. Motivation ist allerdings keine Eigenschaft, sondern ein Zustand, den wir immer wieder erreichen müssen. Gerade wenn wir eigene Ziele verfolgen, liegt es in unserer eigenen Hand, uns selbst und vielleicht auch MitstreiterInnen immer wieder aufs Neue zu motivieren. Das erfordert Motivationsfähigkeit. Diese wiederum ergibt sich aus einem gesunden Maß an Selbstwirksamkeitserwartung sowie der Identifikation mit dem Ziel. „Selbstwirksamkeitserwartung“ bedeutet, dass du der festen Überzeugung bist, durch dein Handeln etwas bewirken zu können. Die Identifikation mit dem Ziel sollte ebenso selbstverständlich sein wie das jeweilige Vorhaben motiviert anzugehen, aber so einfach ist es nicht. Denn dein Ziel ist nur wirklich dein Ziel, wenn du dir im Vorfeld klar gemacht hast, wer du bist und was deine Wünsche und Bedürfnisse sind. Andernfalls läufst du Gefahr, den falschen Weg zum richtigen Ziel zu wählen. Wenn du zum Beispiel ein ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis hast und deshalb gern viel Geld verdienen möchtest, ist ein Businesskonzept, das mit einem hohen Risiko verbunden ist, wahrscheinlich nicht der Pfad, den du wählen solltest. Gerade dann nicht, wenn dein charismatischer Freund dir gerade diese so attraktive wie riskante Idee für eine gemeinsame Gründung gepitcht hat. Wenn du dich aber gut genug kennst du selbstbestimmt den Weg gewählt hast, der zu dir passt, musst du in der Lage sein, dich immer wieder auf dein Ziel zu berufen, um dich zu motivieren.

  1. Organisationsfähigkeit

Mit der Fähigkeit, dich zu motivieren, gelingt es dir, die nötige Energie zu mobilisieren, um deine Vorhaben erfolgreich umzusetzen. Pure Energie aber schlägt ohne Plan in Aktionismus um. Organisation ist hier gefragt. Welche Etappenziele gibt es, welche Deadlines? Welche Aufgaben müssen in welcher Reihenfolge erledigt werden, um dort hinzugelangen? Ganz gleich, ob du mit Listen, einem Planer oder sogar einem Stundenplan für jeden Arbeitstag arbeitest, Organisation lenkt deine Motivation in die richtigen Bahnen. Hast du den Überblick, fällt es dir auch leichter, dein Ziel ins Auge zu fassen und in Bewegung zu kommen. Auch lassen sich so besser Prioritäten setzen, um die eigene Effizienz zu steigern. Gleichzeitig ist nicht so viel Entscheidungskraft nötig, wenn du weißt, welche Aufgaben am jeweiligen Tag bearbeitet werden müssen. Damit hilft dir ein gut strukturierter Arbeitstag auch, deine Motivationsreserven zu schonen.

  1. Disziplin

Disziplin bringt dich durch Motivationstiefs und bildet die Schnittstelle zwischen deiner Organisations- und deiner Motivationsfähigkeit. Mit Disziplin wird Energie regelmäßig in die richtigen Tätigkeiten investiert. Disziplin hilft einem langfristige Ziele zu verfolgen und zu erreichen. Wo kurzfristige Belohnungen ausbleiben oder Ergebnisse auf sich warten lassen und die Motivation knapp wird, hilft Disziplin dir, am Ball zu bleiben. Auch der eingangs erwähnte Marathonlauf ist ohne Disziplin nicht denkbar. Denn ohne sie, ist eine ausreichende Vorbereitung in Form von Training kaum möglich.

  1. Resilienz

Unter Resilienz versteht man die Fähigkeit, Widrigkeiten zu trotzen und nicht an Krisen zu zerbrechen. Sie ist die Eigenschaft, die auch Unternehmern hilft, trotz Rückschlägen immer weiterzumachen. Wer resilient ist, kann seinen Fehlern etwas abgewinnen oder zumindest so konstruktiv damit umgehen, dass er/sie nicht von ihnen gelähmt und aus der Bahn geworfen wird. Die wenigsten Gründer haben schon mit ihrer allerersten Geschäftsidee Erfolg. Und eigentlich macht jeder Mensch auf seinem Weg Fehler, deren Konsequenzen er dann tragen muss. Das ist normal, aber aus diesem Grund ist Resilienz eine umso wertvollere innere Kraftquelle. Im kleinen Maßstab äußert sich diese Eigenschaft in Anpassungsfähigkeit und Optimismus. Wenn dein Plan trotz aller Organisationsleistung deinerseits überdacht werden muss, reagierst du als reslienter, widerstandsfähiger Mensch schnell und bist nicht über die Maßen gestresst. (Wir raten daher davon ab, Organisationsfähigkeit und zwanghaftes Durchplanen von Dingen bis ins letzte Detail gleichzusetzen. Selbst Businesspläne werden am Ende oft nicht 1:1 so durchgesetzt wie auf dem Papier festgelegt wurde. Das ist nicht schlimm, man muss nur damit umgehen können.)

  1. Lernbereitschaft

Motiviert, organisiert, diszipliniert und krisenfest bringst du alle Eigenschaften mit, die du brauchst, um in deiner vertrauten Umgebung in deinem Expertisefeld Erfolg zu haben. Aber gerade wenn du versuchst, dir online etwas aufzubauen, musst du früher oder später deine Komfortzone verlassen. Das liegt am Netz selbst, das neue Maßstäbe in technologischer Weiterentwicklung setzt. Fünf Jahre sind im Internet eine eigene Ära. Jeder, der einmal eine Seite mit dem Design von vorgestern besucht hat, kann das bezeugen. Aber auch wenn du offline etwas Neues beginnst, vielleicht sogar in der Hoffnung deine Situation grundlegend zu ändern, wirst du aus alten Mustern ausbrechen müssen. Und das geht nur, wenn du bereit bist, Neues zu lernen. Auch hier können Motivation und Disziplin dich weit bringen. Grundlegend ist allerdings ein Mindset, bei dem Entwicklung und Fortschritt zu den erstrebenswerten Idealen gezählt werden.

Erfolgreich(er) werden: 5×3 Dinge, die du tun kannst

Vielleicht wirst du jetzt entmutigt sein, weil du siehst, dass es dir oft an Motivation fehlt oder Krisen dich immer besonders stark mitzunehmen scheinen. Aber genau aus diesem Grund ist es so wichtig, auch persönlich auf Entwicklung und Fortschritt zu setzen. Hier sind jeweils 3 Dinge, die du tun kannst, um den jeweiligen Erfolgsfaktor zu boosten:

  1. Bessere (Selbst-)Motivationsfähigkeit:

  • Wenn du eigentlich etwas sinnvolles tun müsstest, die Motivation aber ausbleibt, solltest du dich fragen, was dich blockiert.

Vielleicht stehen dir Ängste und Zweifel im Weg. Begegne ihnen auf rationaler Ebene, indem du mit Wenn-Dann-Szenarien arbeitest: „Wenn ich A tue, geschieht entweder B oder C, wenn B geschieht, muss ich D tun, wenn Fall C eintritt E usw.“ Wenn du dich dabei ertappst, wie du statt an deine Arbeit zu denken, einen Monolog mit deinem inneren Zweifler beginnst, dann versuche dich auf positive Leitsätze zu programmieren wie zum Beispiel: „Ich kann das!“

  • Hilf deiner Motivationsfähigkeit durch Organisation auf die Sprünge:

Bereits das Ausarbeiten von Wenn-Dann-Szenarien läuft auf Planung hinaus. Planung kann dir aber auch helfen, deine Selbstwirksamkeitserwartung zu stärken. Wenn du eine große Aufgabe in Teilaufgaben zerlegst und deinen Fortschritt schriftlich festhältst, lernst du schnell, dass du Dinge bewegst, indem du handelst. Das kann etwa ein abgestrichener Punkt auf einer To-Do-List sein oder ein persönlicher Gründer-Log in deinem Notizbuch. Je mehr kleine Erfolge du verzeichnest, desto eher wird dein Unbewusstes darauf programmiert, Zuversicht statt Zweifel zu generieren.

  • Du kannst natürlich nicht jede Aufgabe bewältigen, indem du dein Endziel visualisierst oder dich auf deine Mission berufst.

Du solltest dich auch für umgesetzte Teilziele belohnen.Auch hier profitierst du von einem gewissen Maß an Organisationsfähigkeit: Zeit und Raum für Belohnungen muss zwischen den Arbeitsphasen ja geschaffen werden. Gleichzeitig können Ausgleichsphasen auch als Belohnung eingesetzt werden, etwa wenn du dich nach einem Etappenziel mit einer für dich entspannenden Tätigkeit und einem Stück Freizeit belohnst. Ausgleich hilft dir auch, Erschöpfungszustände vorzubeugen. Diese sind nämlich Gift für deine Motivationsfähigkeit.

  1. Bessere Organisationsfähigkeit:

  • Mach‘ Tabula rasa:

Organisationsfähigkeit ist die Kunst, den Überblick zu behalten. Wenn du dich nicht organisieren kannst, dann ist es gut möglich, dass es dir in dem entsprechenden Bereich an Überblick mangelt. Aus diesem Grund bin ich starker Verfechter einer „Clean Desk Policy“. Ein aufgeräumter Arbeitsplatz nämlich hilft einem, fokussiert zu bleiben. Er reduziert aber auch die Wahrscheinlichkeit, dass wichtige Dokumente verzettelt werden oder das entscheidende Post-it verschwindet. Wenn Zeitmanagement ein Problem ist, solltest du mit einer Liste deiner Tätigkeiten beginnen und dann erbarmungslos Prioritäten setzen, um deinen Tag so zu strukturieren, dass du Raum für das bekommst, auf das es ankommt.

  • Wichtiges von Unwichtigem trennen:

Wenn du bei deinem Vorhaben vor einem Berg von Teilaufgaben stehst, mit denen du so nicht arbeiten kannst, musst du anfangen zu priorisieren, also wichtige von unwichtigen Aufgaben zu trennen. Welche Deadlines hast du? Was ist kurzfristig, was mittel-, was langfristig zu erledigen? Wie viel Pufferzeit erscheint realistisch? In welcher Reihenfolge müssen die Aufgaben erledigt werden? Und am wichtigsten: Ist das Erledigen der Aufgabe essentiell?

Du kannst Aufgaben auch danach sortieren, ob sie deine Kernkompetenz betreffen oder nicht. Viele Gründer sträuben sich dagegen, Aufgaben zu delegieren. Wir empfehlen ihnen jedoch immer, Aufgaben jenseits ihrer jeweiligen Kompetenzbereiche getrost auszulagern. In diesem Sinne Prioritäten zu setzen hilft dir zu erkennen, welche Aufgaben du delegieren kannst und solltest.

  • Diverse Hilfsmittel für eine bessere Organisation, die du dann vor allem diszipliniert verwenden musst:

Digitale und analoge Planer, Apps, Whiteboards und Post-its, um Aufgaben festzuhalten und wörtlich im Blick zu behalten. Ordnung und Klarheit schaffst du mit einem Ordner- und Ablagesystem. Achte, wenn du digital arbeitest aber auch auf deine Festplatte: Was für deinen Schreibtisch gilt, gilt auch für deinen Desktop.

  1. Mehr Disziplin:

  • Um Disziplin zu lernen musst du zuerst ein Umfeld schaffen, in dem du keine Disziplin brauchst, um bei der Sache zu bleiben.

Auch deshalb befürworte ich den aufgeräumten sauberen Schreibtisch. Entferne ablenkende Reize aus deinem Arbeitsbereich. Strukturiere deine Arbeitszeiten so, dass du in diesen möglichst ungestört bist. Auch hier gibt es technische Hilfsmittel: Kopfhörer, die störende Umweltgeräusche kontern oder Add-ons wie LeechBlock, die die dir den Zugriff auf von dir identifizierte Zeitfresser-Webseiten verwehren.

  • Mach’s öffentlich:

Disziplin ist auch eine Frage der Gewohnheit. Um dir das An-Dingen-dran-Bleiben zur Gewohnheit zu machen, ist es hilfreich, mindestens eine Person in deinen Plan einzuweihen. Im englischsprachigen Raum spricht man von einem „accountability partner“, einer Person, der man nach Absprache regelmäßig Rechenschaft über sein Vorhaben gibt. Das kann ein Mentor sein, ein Coach oder einfach jemand, der etwas ähnliches macht wie du und vor den gleichen Problemen steht. Wenn es niemanden gibt, mit dem du ein derart persönliches Verhältnis eingehen kannst oder möchtest oder du der Meinung bist, dass nichts dich so sehr motiviert, wie ein drohender Gesichtsverlust, dann kann dir auch die Strategie mit möglichst vielen Menschen über deinen Plan zu sprechen, zu mehr Disziplin verhelfen. Was schult das Durchhaltevermögen besser als einige Zeit gezwungenermaßen diszipliniert sein zu müssen, weil man seiner gesamten Facebook-Freundesliste angekündigt hat an einem bestimmten Datum bei einem Marathonlauf dabei zu sein?

  • Apropos Marathonlauf:

Sport kann dir helfen disziplinierter zu werden. Du musst dafür zu Beginn ein wenig Disziplin mitbringen, aber unter anderem bestätigten die Psychologen Megan Oaten und Ken Cheng in ihrer Studie, dass Sport die Selbstdisziplin auch in anderen Lebensbereichen steigert. In derselben Studie erhoben sie auch Daten zu Stress und ungesunden Verhaltensweisen und stellten fest, dass diese Dinge bei Probanden, die regelmäßig Sport trieben, signifikant zurückgingen. Sport ist also nicht nur gesund, sondern hilft dir auch, die richtige Mentalität zu entwickeln. Außerdem ist Sport eine der besten Formen von Ausgleich.

  1. Höhere Resilienz

  • Aktuell wird noch diskutiert inwiefern Resilienz genetisch bedingt ist.

Allerdings kannst du Denkmuster einüben, die dich krisenfester und entspannter machen, indem du lernst, deine Emotionen besser zu kontrollieren. Sport wäre, wie wir oben gesehen haben, ein guter Anfang, denn damit kannst du negative Emotionen bewältigen. Auch andere Freizeitaktivitäten, die diesen Zweck erfüllen, kommen in Frage. Welche das sind hängt von deinen persönlichen Vorlieben ab.

  • Auch positives Denken kann und sollte geübt werden.

Es ist nicht so, dass wir einfach Gefühls- oder Kopfmenschen sind und Bauch und Kopf getrennte Systeme sind: Gedanken können bestimmte Gefühle hervorrufen und du kannst deine rationale Seite nutzen, um deine Gefühlslage zu erkennen. Kannst du Gefühle reflektieren, bist du auch in der Lage, bevor du impulsiv handelst, genug Abstand von ihnen zu bekommen. Im akuten Krisenfall bleibst du dadurch in der Lage, lösungsorientiert und vernünftig zu handeln. Erkennst du im Alltag negative Gefühle, gilt es, ihre Ursache ausfindig zu machen. Gibt es einen akuten, wiederkehrenden Stressor, kannst du versuchen, ihn aus deinem Leben zu entfernen. Sind zum Beispiel eine Neigung zum Grübeln oder Perfektionismus ein Problem, musst du lernen es zu identifizieren. Ertappst du dich in Zukunft dabei, wie du diese Denkmuster aufrufst, intervenierst du mental und konterst vielleicht zusätzlich mit einem positiven Leitsatz.

  • Wenn alle Stricke reißen ist es gut und wichtig ein Netz zu haben, das einen auffängt.

Pflege deshalb deine Kontakte zu Familie und Freunden. Das bringt dir nicht nur eine bessere Work-Life-Balance, sondern versieht dich mit einem Netzwerk, das dich in guten wie in schlechten Zeiten unterstützt. Eine Krise, die du nicht alleine bewältigen musst, ist nicht das größte anzunehmende Unglück. Geteiltes Leid ist halbes Leid.

  1. Höhere Lernbereitschaft:

  • Viele von uns stehen vor einem uns neuen Themenfeld und fremdeln damit.

Oft ist es eine Mischung aus Bequemlichkeit und vergangenen negativen Erfahrungen, die uns daran hindert, uns mit etwas Neuem auseinanderzusetzen und es uns anzueignen. Wenn du merkst, dass du in dieses Schema verfällst, hilft es, dir Folgendes bewusst zu machen:

  1. Wer nicht auf Entwicklung setzt, nimmt sich selbst zahlreiche Entfaltungsmöglichkeiten und wird anfälliger für Selbstzweifel. Denn in einem Denkschema, in dem Fähigkeiten und Talente eben ausgebildet sind oder nicht, bedeutet ausbleibender Erfolg, dass eine Fähigkeit nicht vorhanden ist und nie vorhanden sein wird. Infolgedessen verlässt man seine Komfortzone nicht mehr, um sich das zu ersparen. Diesen Fehler sollten wir alle tunlichst vermeiden und auf Veränderung anstatt auf das große „Ist eben so“ zu setzen.
  1. Du gehst nicht mehr zur Schule; alles, was du jetzt lernst, lernst du aus freien Stücken und weil du es sehr wahrscheinlich auch anwenden wirst. Das ist ein ganz anderes Lernerlebnis. Lass dich darauf ein.
  • Dass die Idee etwas lernen zu müssen oft mit negativen Erfahrungen gekoppelt ist, liegt oft auch daran, dass man in der Vergangenheit unter Zwang mit Aufgaben konfrontiert wurde, die nicht zum eigenen Lernstand oder Lerntempo passten.

Achte daher darauf, dass du realistische Lernziele wählst. Mache es dir nicht zu einfach. Setze aber auch nicht überhöhte Maßstäbe. Wenn du produktiv mit Fehlern umgehst und lernst, was du brauchst, kannst du dich langsam steigern. Wir raten unseren Kunden zum Beispiel immer dazu, sich eine eigene Webseite zu erstellen. Diese ist essentiell, um ein Online-Business aufzubauen und die technischen Möglichkeiten erlauben es, mit wenigen Handgriffen eine einfache, aber brauchbare Seite zu erstellen. Neue Kenntnisse werden erworben, wenn man die eigene Seite dann zu optimieren beginnt. In kleinen Schritten wird so etwas Nachhaltiges geschaffen, während die Gründer ihre Fähigkeiten immer weiter ausbauen.

  • Arbeite an den Rahmenbedingungen:

Wie wichtig Sport sein kann, um ausgeglichener und disziplinierter zu sein, hatte ich oben bereits erläutert. Sport hilft aber auch die Durchblutung des Gehirns zu verbessern. Ausreichend Wasser, um nicht dehydriert lernen und arbeiten zu müssen, ist ebenfalls hilfreich. Mit gesunder Ernährung bleibt dein Blutzuckerspiegel beim Lernen stabil. Versuche auch, genug Schlaf zu bekommen. Gerade für Gründer in der Anfangsphase ist das oft schwierig. Aber am Schlaf zu sparen, um die Performance zu steigern, funktioniert nur kurzfristig.

Zusammenfassend:

Lernbereitschaft, Disziplin, Resilienz, Motivations- und Organisationsfähigkeit sind die 5 Erfolgsfaktoren, auf die es ankommt. Zwischen diesen Faktoren gibt es Synergien. Wer sich und andere motivieren kann, wird mit allen anderen Punkten zum Beispiel weniger Probleme haben. Wer sich nicht motivieren kann, generiert wenn er gut organisiert ist, die Erfolge, die elementar sind, um motiviert an Dinge heranzugehen. Der sich einstellende Erfolg ist nichts Statisches. Niemand wird erfolgreich geboren. Die Faktoren, die über den Erfolg entscheiden, lassen sich auch gezielt fördern. Sport ist ein gutes und bewährtes Mittel dafür. Aber auch die Arbeit an einer positiven Grundeinstellung und genügend Ausgleich bzw. Erholungsphasen sind wichtig. Es lohnt sich auf jeden Fall Zeit und Mühe in das persönliche Wachstum zu investieren!

 

Über den Autor:thomas-klussmann-foto

Thomas Klußmann ist Geschäftsführer der 2011 von ihm gegründeten Gründer.de GmbH. Das Kölner Unternehmen ist auf die Gründerberatung im Online-Marketing spezialisiert. Bereits seit 2002 setzt Thomas Klußmann seinen Schwerpunkt auf Online-Marketing und hat vor der Gründung seiner eigenen Firma bereits fundierte Fachkenntnisse bei sieben verschiedenen Unternehmen gewinnen können. Der Online-Marketing-Experte veranstaltet auch Gründercoachings, Webinare und Events, an denen bereits über 40.000 Menschen teilnahmen. Unter anderem ist er auch Initiator der Contra, der Conversion und Traffic Konferenz, die seit 2013 jährlich stattfindet.

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