Die Umstände der Werbebranche

Wer in der Werbebranche arbeitet, der hat es heutzutage nicht mehr leicht. Die Konkurrenz ist groß und die Bezahlung oft schlecht. Viele Überstunden, Arbeit nach dem Feierabend und ständiger Leistungsdruck. Dazu kommt noch, dass die Werbebranche mit zahlreichen Vorurteilen zu kämpfen hat.

In der Werbung gibt es mittlerweile nicht mehr nur klassische Plakate, Anzeigen oder Werbespots. Noch mehr Alternativen finden Sie, wenn Sie online weitersuchen. Unser ganzer Alltag ist vollgepackt mit Werbung. Oft ist die Absicht nicht offensichtlich erkennbar, denn es fehlt ein Spruch wie zum Beispiel: „Hallo lieber Kunde, kaufen Sie jetzt sofort unser neues Produkt!“. Werbebotschaften sind mittlerweile gut versteckt und prasseln indirekt auf uns ein. Emotionen sind dabei ebenfalls ein wichtiger Übermittler des Mehrwerts eines Produkts. Auch der Mitläufereffekt ist ein Auslöser für eine Kaufentscheidung. Sieht ein Verbraucher, dass ein bestimmtes Produkt bereits von vielen Anderen ebenfalls verwendet wird, entsteht der Drang es ebenfalls haben zu wollen. In der Werbebranche zu arbeiten hört sich also eigentlich nach einem attraktiven Job an, bei dem man den ganzen Tag kreative Konzepte entwickelt und nur mit coolen Leuten zu tun hat.

Die Vorurteile

Es gibt eine Reihe von Klischees über die Werbebranche: Entspannte Arbeitszeiten, ausgefallene Partys, man sieht überall seine Werbung und dabei verdient man auch noch eine Menge Geld. Das Meiste davon bestätigt sich in der Realität jedoch gar nicht oder nur teilweise. Der Tag für die Meisten beginnt für Leute aus der Werbebranche, wie in den Meisten anderen Bürojobs auch, um neun Uhr. Wenn man gerade in dem Bereich anfängt wünscht man sich, dass man für riesige Kunden wie CocaCola oder McDonalds arbeitet und seine Werke später täglich in der Fernsehwerbung sieht. Auch das bleibt für die meisten aus. Es gibt so viele Tätigkeitsfelder, in denen gestaltet wird, obwohl es niemand bewusst wahrnimmt. Den lokalen Bäcker oder die Kindertagesstätte um die Ecke sieht wohl niemand als einen der tollsten Kunden, jedoch brauchen auch solche Einrichtungen Flyer, Websites und Verpackungen. Bei Alledem muss man trotzdem oft Überstunden machen oder nimmt seine Arbeit sogar mit ins Wochenende.

Natürlich kann man nicht pauschal alle Arbeitsfelder in der Werbebranche und alle Agenturen über einen Kamm scheren. Sicher gibt es auch riesige ‚Design-Agencys‘ in Stuttgart, Köln oder Düsseldorf, bei denen sich jedes Klischee exakt genau bestätigen lässt. Wo Hipster mit Hornbrillen und Longboards durch das steril weiße Gebäude von Büro zu Küche rollen um sich eine Soja-Latte zu machen.

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