10 einfache Tipps, die deinen Blog-Traffic erhöhen

Bist du auch ständig dabei, Maßnahmen zu setzen, die deinen Blog-Traffic erhöhen sollen? Wie wäre es, wenn es einen Weg gäbe, um deinen Blog-Traffic ohne die Erstellung neuer Inhalte zu erhöhen?

Natürlich weißt du, dass mehr Artikel in deinem Blog zu mehr Traffic führen. Wenn ein Artikel dir im Durchschnitt 200 Besucher bringt, dann sollten es bei zwei Artikeln wie durch Magie 400 sein. Voila! Doch ganz ehrlich: es nervt! Es ist mühsam, immer wieder aufs Neue Artikeln und Artikeln schreiben zu müssen. Natürlich bereitet das Schreiben Freude, doch trotzdem ist es manchmal schwer, den Lesern neue Inhalte mit Mehrwert zur Verfügung zu stellen.

Anstatt also mit zwei Artikeln 400 Besucher zu erreichen, wären 400 Besucher mit nur einem Artikel doch viel besser oder? Die gute Nachricht zuerst: Ja, es ist möglich. Es ist nur eine Frage des Wie.

Auf EOM und meinen anderen Blogs veröffentliche ich zwar meist nur einen Blog Artikel pro Woche seit Oktober. Doch jetzt kommt’s: der Traffic stieg sogar! Ja, er stieg! Ich habe das geschafft, indem ich den Traffic aus allen Online-Inhalten optimierte. Ich habe das geschafft, indem ich mir eine gezielte Strategie aufgebaut habe, die mich dabei unterstützt, die Wirkung meiner einzelnen Online-Aktivitäten miteinander zu verknüpfen und ich so mehr aus jedem einzelnen Artikel raushole. Ich wollte cleverer bloggen und nicht unbedingt mehr schuften. Das Geniale dabei: Das kannst du auch! Es geht um Klasse und nicht um Masse.

Hier sind 10 „Tricks“, die ich zur Optimierung meines Blog-Traffics verwendet habe. Die meisten dieser Tricks werden einen sofortigen Einfluss auf dein Traffic-Wachstum haben und lassen sich ohne großen Aufwand umsetzen.  Fang also am besten gleich damit an, mehr aus deinem Blog herauszuholen und deine Artikel zu Blog-Buster zu verwandeln.

  1. Mach deine Inhalte mit Click To Tweet-Plugins teilbar

Jeder hat irgendwo auf seinem Blog Buttons der großen sozialen Netzwerke implementiert. Doch was passiert, wenn du diese auch bei deinen Inhalten einfügst?

Click To Tweet Links tun genau das, indem sie dir dabei helfen, teilbare Zitate und Kommentare in deinen Artikeln zu erstellen. Die Idee dahinter ist, dass du deinen Lesern nicht nur die Möglichkeit gibst, Inhalte zu teilen, sondern diese aktiv dazu motivierst. Dies führt auf natürliche Weise zu mehr geteilten Inhalten und zu einem größeren Publikum für deine Inhalte.

CoSchedule wollte diese Click To Tweet Felder mit nur einem einzigen Schritt hinzufügen. Deswegen haben sie ein Plugin gebastelt und verteilen dieses kostenlos weiter. Die Installation ist echt simpel. Du kannst es hier kostenlos erhalten, wenn du möchtest.

  1. Maximier den emotionalen Wert deiner Überschriften

Wusstest du, dass nur 80% aller Texte, die im Internet kursieren, überhaupt gelesen werden und die Überschrift dabei entscheidet, ob überhaupt mit dem Lesen angefangen wird oder eben nicht? Vor einer Weile hat Vladislav Melnik viele hunderte Überschriften von Blogartikeln untersucht und dabei eine riesige Entdeckung gemacht: Blogartikel mit emotionaleren Überschriften führten dazu, mehr geteilt zu werden. Das Fazit: wähl Überschriften mit starken emotionalen Einflüssen.

Es gibt mehrere Tools, um dies zu bewerkstelligen. Der Emotional Value Analyzer des Advanced Marketing Institutes kann den grundlegenden emotionalen Wert einer Überschrift ermitteln. Der Blog Post Headline Analyzer macht das auch, gibt aber zusätzlich noch Feedback zur Qualität und Länge der Überschrift. Damit sollte es dir gelingen, geniale (und emotionale) Überschriften zu wählen.

  1. Erschaff längere Inhalte

Wusstest du, dass Google lange Inhalte in den Suchergebnissen bevorzugt? Damit meine ich Artikeln mit 2.000 oder mehr Wörtern. Man fand heraus, dass längere Artikel mit einer höheren Wahrscheinlichkeit von einer anderen Seite aus verlinkt werden und dass es somit wahrscheinlicher war, in den Suchergebnissen weiter oben zu erscheinen.

Das ist doch nicht schlecht für einige hundert Wörter mehr! Nimm also deine Top-Artikel zur Hand und ergänze sie mit Inhalten, oder mach aus zwei kürzeren Artikeln  mit passenden Themen einen langen Artikel.

  1. Verbessere deine Meta Tags

Es gibt tonnenweise Dinge, die du tun kannst, damit deine Inhalte gut aussehen, wenn diese auf sozialen Netzwerken geteilt oder von Suchmaschinen wie Google gefunden werden. Den Großteil machen die kleinen Meta Tags aus, die du im <HEAD> deiner HTML Seite einfügen solltest. Dieser Code wird Netzwerken wie Twitter, Facebook, Google+, Pinterest usw. mitteilen, welche Bilder, Titel und Beschreibungen verwendet werden können, wenn dein Artikel veröffentlicht wird.

Du kannst sogar mit diesem praktischen Debug Tool von Facebook sehen, wie dein Link aussehen wird. Wenn du WordPress verwendest, ist das All in One SEO Plugin eine gute Wahl, um möglichst viel zu automatisieren. Indem du sicherstellst, dass deine Inhalte so gut wie möglich aussehen, wenn diese geteilt werden, erhältst du ganz leicht mehr Traffic für deinen Blog.

  1. Erzähl‘ eine bessere Geschichte

Im Jahr 2014 hat der Helpdesk Software-Hersteller Groove seinen Blog eingestellt und nach einer Lösung gesucht, um mehr Traffic zu erhalten. Groove entschied sich dafür, statt der „generischen immergrünnen Inhalte“ nun die eigene Erfolgsgeschichte zu erzählen.

Groove veröffentlichte einen neuen Blog als Schritt-für-Schritt Anleitung und wie aus 20.000€ monatlichen Einnahmen mehr als 100.000€ wurden. Wie sich herausstellte, hat dies wunderbar funktioniert! In den ersten fünf Wochen des neuen Blogs hat Groove 5.000 neue Abonnenten erhalten und allen eine Lektion erteilt, doch die eigene Geschichte zu präsentieren.

Eine Methode zur Erhöhung des Traffics besteht also darin, sich selbst darzustellen! Eine ganzheitliche Strategie wie du dich richtig als Experte positionierst, findest du in meinem Traffic of Trust eKurs*.

  1. Bewirb deine Inhalte auf sozialen Netzwerken mehr als einmal

Einer der größten Fehler von vielen Bloggern geschieht direkt nach dem Klick auf den „Veröffentlichen“ Button. Sobald ein Artikel veröffentlicht wurde, teilen viele von uns diesen nur ein- oder zweimal auf sozialen Netzwerken, obwohl wir regelmäßig Inhalte erschaffen.

Der Trick besteht darin, ein einfaches Muster zu verfolgen, um Inhalte auf sozialen Netzwerken zu veröffentlichen.

  1. Bei der Veröffentlichung – Nachrichten erscheinen bei der Veröffentlichung deines Blogartikels.
  2. Gleicher Tag – Die ersten Nachrichten werden in den nächsten 2-3 Stunden aus den Lesern herausgekitzelt.
  3. Nächster Tag – Die Nachrichten werden auf sozialen Netzwerken geteilt.
  4. Nächste Woche – Eine weitere Reihe an Nachrichten werden in der nächsten Woche gesendet.
  5. Nächster Monat – Weitere Nachrichten werden für den nächsten Monat vorprogrammiert. Dies ist besonders bei Alltagsthemen wichtig.
  6. Nächster _____ – Zusätzliche Nachrichten können optional für die nächsten drei Monate oder weiter hinaus vorprogrammiert werden.

Du solltest dabei deine Inhalte natürlich ein bisschen variieren, um nicht als Spammer abgestempelt zu werden. Am besten überlegst du dir einen genauen Plan, wann du was veröffentlichen möchtest, um mehr Präsenz zu zeigen. Lies dazu einfach hier weiter.

  1. Verkürz die Ladezeiten deines Blogs

Wusstest du, dass Google die Ladegeschwindigkeit deiner Webseite untersucht, bevor du in den Suchergebnissen erscheinst?

Im Jahr 2010 hat Google Ingenieur Matt Cutts angekündigt, dass Google die Ladegeschwindigkeit als Faktor zur Positionierung in den Suchergebnissen betrachtet. Es ergibt also durchaus Sinn, deinen Blog so schnell wie möglich laden zu lassen. Wenn du nicht aufpasst, kannst du mit irgendwelchen Plugins oder Themes schnell deine Seite verlangsamen. Es ist wichtig, die bestmögliche Geschwindigkeit herauszuholen, um damit besser in Google zu erscheinen.

Auch wenn es ein wenig technisch angehaucht ist, haben WPMU Developer einen großartigen Guide zum Verschnellern von WordPress Blogs geschrieben. Lesen, verschnellern, verdienen, das ist die Devise!

  1. Optimiere deine Social Media Buttons

Kennst du den besten Ort für deine Social Media Buttons?

Der Ort dieser Buttons kann einen großen Einfluss darauf haben, wie viele Leute deinen Blog lesen. Untersuchungen ergaben, dass die Positionierung in der linken oberen Ecke die besten Ergebnisse bringt, aber du kannst auch dieses kostenlose free heat map Tool von SumoMe verwenden, um herauszufinden, wie deine Leserschaft mit deiner Seite interagiert.

  1. Räum‘ deine Sidebar auf

Eine der einfachsten Verbesserungsmethoden besteht darin, den Frühjahrsputz zu machen. Denn mit der Zeit setzt jeder Blog Staub an, der vom Wesentlichen ablenkt. Nach einer Weile befinden sich auf den meisten Blogs viele Werbungen, Links und coole Widgets.

Doch diese Widgets sind nicht cool, wenn diese deine Leserschaft vom Lesen ablenken. Nimm dir ein wenig Zeit und entscheide, was du wirklich benötigst und was du deinen Lesern zu sehen geben möchtest. Entferne dabei alles Unnötige. Hier hat ein optimierter Lesefluss eindeutig Vorrang!

  1. Verbessere deinen Call To Action

Ein Weg zur Bestimmung der Notwendigkeit eines Widgets besteht darin, dich selbst zu fragen, ob dieses zur Quintessenz deines Blogs beiträgt. Bei EOM ist unser Blog so eingerichtet, dass Leser nur zwei Calls to Action zu sehen bekommen. Nutzer können direkt den Newsletter abonnieren oder das Startpaket herunterladen (und das führt natürlich auch in den Newsletter). So einfach kann es gehen!

Vereinfache sowohl dein Call To Action als auch dein Blog Layout und nutze ein Design, welches deine Leser verführt. Dies ist ein garantierter Weg, um mehr Traffic zu erhalten. Ich empfehle uneingeschränkt (und ich nutze es selbst!) BLOGGO* von Jakob Schweighofer. Nur wenn du es schaffst, deinen Lesern auch eindeutig zu vermitteln, was sie machen sollen, werden sie das auch tun.

Frage an dich:

Was tust DU, um mehr Traffic zu bekommen – was ist dein Nr. 1 Tipp? Schreib einen Kommentar und lass uns teilhaben!

Alles Liebe,

Benedikt

4-hebel-ebookDir hat der Artikel gefallen?

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27 Kommentare, sei der nächste!

  1. super Artikel, bin immer wieder beeindruckt. Stehe selbst noch ganz am Anfang mit dem Bloggen aber ich lerne …
    Meine Idee ist, für meinen Blog Backlinks zu bekommen? Meinst du das geht? Hast du damit Erfahrung?
    Liebe Grüße und frohe Ostern

  2. „Erschaffe längere Inhalte“ Ich finde es immer erschreckend, wenn man diesen Satz einfach dahinstellt.
    Ich meine klar du verstehst vielleicht wieso, aber deine Leser möglicherweise nicht.
    Es bringt nichts, wenn du einen 2000 Wörter Artikel geschrieben hast in dem du 1500 Wörter ausweichst auf deinen Tag und was du erlebt hast.
    Deine Artikel müssen über diese Länge auch Mehrwert bieten. Erst dann werden sie relevant zum Teilen!

  3. Hallo Benedikt,
    den Tipp, alte Inhalte mehrfach zu posten, hab ich vor kurzem bei Michael Hyatt im Podcast gehört und es daraufhin tatsächlich einmal ( 😉 ) bei Facebook getestet. Dann hab ich es wieder vergessen…
    Danke also für deine Erinnerung und den Hinweis, dass ich diese Posts mehrere Monate im Voraus terminieren kann. Hab ich mir soeben auf die ToDo-Liste für heute geschrieben! 🙂

    „Revive old Posts“ für Twitter setze ich schon seit einiger Zeit ein.

    Viele Grüße
    Linda

    1. Hi Linda,

      sehr gerne! Ich teile regelmäßig (alle 2-3 Tage) einen alten Blog-Artikel auf Facebook. Tipp: in WordPress das Datum deaktivieren, denn damit geht es nur noch um das, was wirklich zählt: GUTEN Inhalt (und nicht nur zwingend aktuellen Inhalt). Hierfür empfehle ich auch BLOGGO von Jakob Schweighofer, weil es dir frei entscheiden lässt, ob du das Artikeldatum anzeigen willst oder nicht: http://www.eom.ninja/bloggo *

      1. Die Idee, in WordPress das Datum zu deaktivieren, finde ich nicht gut! Wenn ich auf einen Blog stoße schaue ich immer zuerst, wie aktuell die Beiträge sind. Wenn dort kein Datum steht, ist für den Leser nicht ersichtlich, ob gestern oder vor 5 Jahren geschrieben wurde, ob die Tipps überhaupt noch relevant sind und der Blog vielleicht nicht schon längst tot ist. Um Blogs ohne Datum mache ich grundsätzlich einen Bogen…

  4. Hi Benedikt,

    Einige coole Tipps dabei. Das mit dem Click-To-Tweet Plugin habe ich auch für mich entdeckt. Selbst wenn niemand raufklickt ist es immernoch eine gute Möglichkeit um „Tweetable“-Zitate ein bisschen hervorstechen zu lassen.

    Meine Nummer 1 Traffic-Methode ist einfach Interaktion. Was ich damit meine ist, wirklich manuell alle Blogs deiner Szene zu suchen und sich einzubringen. Mehrwert zu liefern.

    Ob durch Kommentare (wie den hier), Twitter-Unterhaltungen oder sogar Gastbeiträge. Ich weiß, dass das kein „Hack“ ist, der mit wenig Arbeit viel bringt. Aber es bringt mit viel Arbeit viel Ergebnis.

    Und es macht einen Haufen Spaß, mit Gleichgesinnten zu schnacken und über das zu reden, was beide Seiten lieben. 🙂

    Schöne Rest-Ostern dir und den Lesern!

    Dennis

  5. Pingback: [Diese Woche gelesen] Rückblick KW 14 - OnlineWirbel
  6. Vielen Dank für diese schönen Tipps, da kann ich noch einige davon anwenden, habe ich doch erst vor kurzem mit dem Bloggen begonnen.
    Habe diesen Artikel auf meinem Blog übrigens gerade in meinem Post „Diese Woche gelesen“ erwähnt.

    Liebe Grüsse
    Carmen

  7. Echt Prima,

    einige Details Ihres Beitrages waren mir tatsächlich noch nicht bekannt.
    Die Erkenntnisse werden mir sicherlich weiterhelfen und ich werde in Zukunft noch öfter hier vorbeischauen.

    Beste Grüße
    Jörg

  8. Endlich mal ein Artikel, in dem nicht vorkommt: Content ist King! Danke für diesen Artikel!

    Ich gebe zu, Content ist zwar wichtig, lässt sich aber nur auf einen Blog anwenden. Bei anderen Webseiten oder Landingpages sieht es schon anders aus.
    Deshalb freut mich, dass du einen Artikel verfasst hast, in dem du beschreibst, wie man mehr Traffic ohne Content bekommt…

    Ich persönlich arbeite gerne mit Backlinks. Backlinks in sozialen Medien verteilen oder in Kommentaren auf Youtube oder anderen Video Plattformen. Ist ne tolle Möglichkeit…

  9. Super Artikel. 4 dieser Punkte setze ich tatsächlich bereits um und die anderen werde ich zukünftig auch noch implementieren. Ich habe mal gehört, dass Beiträge, die zw. 500 bis 1000 Wörtern lang sind, am besten seine, da sich die Leser nicht so vom Text überflutet fühlen… aber jeder sagt so wie so was anderes.

    Bloggen ist einfach eine super spannende Sache, vor allem, wen man über Themengebiete schreibt, für die man sich begeistern kann.

    Anders als bei Videos kann man stundenlang über das Geschriebene nachdenken, bevor man damit an die Öffentlichkeit geht. Das ist vor allem für nachdenkliche Menschen, wie mich, sehr interessant.

    Es gibt jedoch noch eine Methode, auf seinen Blog aufmerksam zu machen, nämlich mit E-Mail Tauschsystemen. Genial daran ist auch die Tatsache, dass man damit zusätzliche Einnahmen generieren kann. Völlig automatisch und natürlich. Mehr dazu in meinem Blogbeitrag: http://www.sh-lifestylecoaching.com/viralurl-test-ist-viral-url-eine-gute-traffic-quelle/

  10. Hallo Benedikt,
    vielen herzlichen Dank für die Auflistung deiner Tipps! Gerade für ein kleines Unternehmen ist online Marketing häufig ein großes Thema. Es gibt viele Dinge, die ganz einfach in die Tat umgesetzt werden können. Besonders gut gefällt mir dein Hinweis, seine Inhalte auf sozialen Median zu streuen, eine einfache und weitreichende Methode.

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